Gradierwerk Bad Sulza jetzt mit Wein zum Einatmen

| War noch was…? War noch was…?

Anstelle der üblichen Salz-Wasser-Mischung schüttet das Gradierwerk in Bad Sulza jetzt Wein in den Zerstäuberbrunnen der Anlage. Dieser wird dann zu einem feinen Nebel zerstäubt und gelangt beim Atmen über die Schleimhäute ins Blut. Allzulange sollten sich Besucher aber nicht in der Zerstäuberhalle aufhalten

Anstelle der üblichen Sole setzt das Gradierwerk in Bad Sulza erstmals auf Wein. Die «verrückte Idee» sei bei Überlegungen entstanden, wie die Themen Salz, Sole und Wein miteinander vereint werden könnten, sagte eine Mitarbeiterin der Kurgesellschaft am Dienstag. Statt der normalen Salz-Wasser-Mischung werde dafür Wein in den Zerstäuberbrunnen des Gradierwerks gekippt. Dieser werde dann zu einem feinen Nebel zerstäubt. Der mit Wasser verdünnte Wein werde dann beim Atmen über die Schleimhäute ins Blut aufgenommen.

«Es ergibt sich ein angenehmer Geruch und ein wohliger Geschmack auf der Zunge», so die Mitarbeiterin. Damit kein gesundheitliches Risiko entstehe, sollte sich niemand länger als zehn bis fünfzehn Minuten in der Zerstäuberhalle aufhalten. Am Dienstag waren die Deutsche Weinkönigin und weitere Weinhoheiten für einen Testlauf in Bad Sulza erwartet worden.

Die öffentliche Premiere der Weinzerstäubung sei für den 1. Juli als Teil eines mehrgängigen Abendessens geplant, sagte die Sprecherin. In der Broschüre für die Veranstaltung wird darauf verwiesen, dass die Teilnahme an der Weinzerstäubung erst ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt sei. Zudem sei sie nicht für Schwangere geeignet.

Die Idee, Alkohol zu inhalieren statt zu Trinken, ist nicht ganz neu. In der Vergangenheit gab es etwa immer wieder Bars, die Alkoholisches auf diese Weise angepriesen haben. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.