Handgranaten-Drohung in Bielefelder Restaurant – Angeklagter schweigt

| War noch was…? War noch was…?

Im Prozess um die Drohung mit einer Handgranate in einem Restaurant in Bielefeld hat der Angeklagte am ersten Prozesstag geschwiegen. Nach der Verlesung der Anklage, in der dem 62-Jährigen unter anderem ein Verstoß gegen das Kriegswaffen-Kontrollgesetz vorgeworfen wird, ließ der Deutsche über seinen Anwalt erklären, dass er sich möglicherweise im weiteren Prozessverlauf äußern werde. 

Der Bielefelder soll laut Staatsanwaltschaft am 26. Oktober 2025 in einem Restaurant im Bielefelder Stadtteil Sennestadt mit den Worten «Ich will sterben» eine scharfe Handgranate gezeigt haben. Zuvor war ihm ein Glas Wodka verweigert worden. Zunächst verließ er daraufhin in Begleitung eines Mitarbeiters das Gebäude. Draußen zeigte er laut Anklage erneut die Handgranate und forderte demnach vier Flaschen Wodka.

Dann ging der Deutsche zurück in das Restaurant, wo ihm wegen der Drohung eine Flasche ausgehändigt wurde. 

Nach früheren Mitteilungen der Polizei hatte das Landeskriminalamt (LKA) bestätigt, dass die Handgranate Sprengmittel für eine Zündung enthalten hatte. Außerdem soll der Mann zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert gewesen sein. Bei seiner Festnahme wurde er durch einen Polizeischuss in das Bein schwer verletzt. Das Landgericht hat bis zum 20. März zwei weitere Verhandlungstermine angesetzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.