Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Als roter, weißer und Rosé ist alkoholfreier Glühwein gefragt. Bisher konnte man das Heißgetränk etwa als «Glühpunsch» oder «Winterzauber» kaufen. Nun ist ein neuer Name möglich.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Zum ersten Mal seit dem Krisenjahr 2009 müssen die Arbeitnehmer mit einem Verlust bei den Reallöhnen rechnen. Im dritten Quartal des Jahres hatten die Beschäftigten nach Abzug der Inflation 0,3 Prozent weniger auf dem Lohnzettel, so die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Hauptgrund für das Minus war der vergleichsweise geringe Lohnzuwachs. Vor allem im Bereich der Banken, Versicherungen und der öffentlichen Verwaltung hatte es deutlich geringere Einmalzahlungen gegeben.

Die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes setzten im Oktober dieses Jahres nominal 3,1 Prozent und real 0,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, so die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes. Im Vergleich zum September stiegen die Umsätze nominal um 2,2 Prozent und real um 2,0 Prozent. Die Umsätze im Beherbergungsgewerbe waren nominal um 5,2 Prozent und real um 3,3 Prozent höher als im Oktober 2012. Die Gastronomie setzte nominal 1,8 Prozent mehr und real 0,6 Prozent weniger um. Innerhalb der Gastronomie freuten sich mal wieder die Caterer über nominal 6,6 Prozent und real 4,0 Prozent höhere Umsätze.

Der heimische Tourismus steuert auf ein neues Rekordjahr zu. 75 Prozent der Führungskräfte in der deutschen Reiseindustrie sind davon überzeugt, dass die Bürger im nächsten Jahr mehr Geld für Urlaub ausgeben werden als 2013, so das Ergebnis einer Umfrage des Travel Industry Clubs. Dass Deutschland dabei als Reiseland auch weiterhin „auf der Überholspur“ bleiben werde, glaubten 86 Prozent.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland verzeichneten im Oktober vier Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es so 38,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg um vier Prozent auf nun 32 Millionen. Die Zahl der ausländischen Gäste nahm um acht Prozent auf 6,4 Millionen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe mit mindestens zehn Schlafplätzen.

Das Landgericht Hamburg hat per einstweiliger Verfügung der Betreiberin der Webseite www.yelp.de die Bewertung des Hotelrestaurants des Hamburger Relexa Hotel Bellevue untersagt, wenn der Bewertungsnote nur eine willkürliche Auswahl von Gästebewertung zugrunde gelegt wird. Das Hotel wandte sich gegen das Ausfiltern vorwiegend positiver Gästebewertungen im Zuge der Übernahme des Portals Qype durch Yelp. Eine große Zahl von Bewertungen sei, nach Aussage des Anwalts des Hotels, von Yelp willkürlich ausgesondert und damit aus der Bildung der Gesamtnote herausgerechnet worden.

Die Passagierzahlen bei Easyjet sind im November im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 4,3 Millionen gestiegen. Die Auslastung des Ryanair-Konkurrenten sank allerdings um 0,6 Prozentpunkte auf nun 89,0 Prozent. Das Unternehmen durfte sich im vergangenen Geschäftsjahr über einen Rekordgewinn freuen und kündigte daraufhin die Auszahlung einer Sonderdividende an (

Die Jobbörse Stepstone hat ihre jährliche Gehaltsstudie vorgestellt. Das Gastgewerbe landet auf dem letzten Platz. Das bedeutet: In keiner anderen untersuchten Branche verdienen Fach- und Führungskräfte weniger als in Hotellerie und Gastronomie.

Die Erholungskur bei Thomas Cook scheint zu funktionieren – der Reisekonzern baute im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Verlust um fast zwei Drittel auf 207 Millionen Pfund ab. Der operative Gewinn (Ebit) stieg um fast 50 Prozent auf 263 Millionen Pfund. Hauptgrund für die positive Entwicklung waren die Kosteneinsparungen, die Verringerung von Kapazitäten und höhere Preise. Auch an der Börse kam die Nachricht gut an: Die Aktie kletterte um zehn Prozent.