Minijobs: Häusliche Schwarzarbeit

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

In jedem zehnten Haushalt wurde schon einmal schwarz gearbeitet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Minijobzentrale. Wie die Zeitung „Die Welt“ vorab exklusiv berichtete, habe die Hälfte davon sogar häufiger Haushaltshilfen schwarz beschäftigt. 11 Prozent der 2.000 Befragten könnten sich zudem vorstellen, künftig eine Putz- oder Bügelhilfe schwarz zu beschäftigen. Sogar der typische Auftraggeber wurde genannt: Er ist über 60, stammt aus Westdeutschland, hat Abitur und ein Haushaltseinkommen von mehr als 2.000 Euro. Ein schlechtes Gewissen haben dabei nur die wenigsten. Lediglich fünf Prozent haben laut dem Bericht Bedenken, illegale Hilfen zu beschäftigen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Autos, Bier und Zigarren - Wer «Corona» alles im Namen trägt. Das Corona-ABC.

Mit «Corona» verbinden die Menschen derzeit nichts Gutes. Dabei steht der Name noch für so viel mehr als das gefährliche Virus! Ein Überblick von A bis Z.

Großes Loch oder Mini-Lücke im Geldbeutel - Wen Kurzarbeit schmerzt

In der Krise sind die deutschen Arbeitnehmer alles andere als gleich. Während die drohende Kurzarbeit in manchen Branchen zu Geldnöten führen wird, müssen sich andere Arbeitnehmer keine Sorgen machen. Im Gastgewerbe trifft es die Mirarbeiter besonders hart.

 

Mehr Verstöße gegen Mindestlohngesetz

Der Zoll hat im vergangenen Jahr mehr Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn festgestellt. Besonders häufig sei der Mindestlohn im Bau- und Baunebengewerbe, in der Gebäudereinigung sowie im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe unterschritten worden.

Umfrage: Corona könnte Konsumverhalten langfristig ändern

Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland rechnet einer Umfrage zufolge mit langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf ihr Konsumverhalten. Wäre die Krise in drei Monaten unter Kontrolle, würden 28 Prozent der Befragten anschließend dennoch weniger ausgeben, sagt eine Studie.

Hotelverband veröffentlicht Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2020“

Es sei mehr als nur Chronistenpflicht für den Hotelverband, den Branchenreport zu veröffentlichen. Denn er gebe tiefe Einblicke in die Zeit unmittelbar vor der Corona-Krise und damit auch wichtige Anhaltspunkte für die Zeit danach, so der IHA-Vorsitzende Otto Lindner.

Zwei von fünf Verbrauchern sehen in der Corona-Krise eine große persönliche finanzielle Unsicherheit

Die Corona-Krise und deren ungewisse Dauer beschäftigt die Deutschen auch in finanziellen Belangen: 39 Prozent geben an, dass die Krise große persönliche finanzielle Unsicherheit für sie bedeutet. Für die Hälfte der Befragten (51 Prozent) trifft das aber nicht zu.

Bis 500 Euro Bußgeld für Gruppenbildung in Berlin

Wer in Berlin gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus verstößt, muss nach dem neuen Bußgeldkatalog bis zu 500 Euro zahlen. Das teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstagabend nach dem Beschluss im Senat mit.

LfA Förderbank Bayern informiert zu Corona-Schutzschirm-Kredit

Für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, stellt die LfA Förderbank Bayern den Corona-Schutzschirm-Kredit zur Verfügung. Der Dehoga Bayern hat die wichtigsten Eckpunkte nun weitergegeben.

Coronavirus sorgt für Rekordzahl an Arbeitslosen in Österreich

In Österreich waren seit 1946 noch nie so viele Menschen arbeitslos wie aktuell. Wie der Arbeitsmarktservice (AMS) am Mittwoch in Wien mitteilte, sind in der Alpenrepublik derzeit etwas mehr als 504.000 Menschen ohne Job. Besonders düster sieht es in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie aus.

Geringere Nachfrage bei Hotelimmobilien

Wie verändert die Corona-Pandemie die deutschen Immobilienmärkte? Das hat sich Colliers International gefragt und Entscheider der Immobilienwirtschaft befragt. Ein Ergebnis: Hotelimmobilien sind nur noch halb so gefragt wie vor der Krise.