14 Prozent weniger Übernachtungen im August

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Auch im August 2020 zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Tourismus in Zahlen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, gab es im August 2020 mit 49,6 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste ein Minus von 14,2 Prozent im Vergleich zum August 2019.

Bei den Gästen aus dem Ausland registrierten die heimischen Beherbergungsbetriebe im August 4,7 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Rückgang von 56,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit 44,9 Millionen Übernachtungen stellt sich die Entwicklung bei den inländischen Gästen besser dar, auch hier liegen die Zahlen aber noch um 4,7 Prozent niedriger als im August 2019.

Von Januar bis August 2020 konnten die Beherbergungsbetriebe insgesamt 212,2 Millionen Übernachtungen verbuchen (-37,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Lediglich 187,2 Millionen Übernachtungen inländischer Gäste wurden in diesem Zeitraum verzeichnet (-32,5 Prozent). Noch deutlicher ist der Einbruch bei der Gruppe der ausländischen Gäste: 25,0 Millionen Übernachtungen bedeuteten hier ein Minus von 59,3 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Vorgesetzte nervt, die Kunden sowieso: Doch was davon darf ich nach außen tragen? Und wann handelt es sich eigentlich um ein Geschäftsgeheimnis? Ein Arbeitsrechtler klärt auf.

Auch wer gekündigt wurde, kann noch bei einer Betriebsratswahl kandidieren – und muss dafür Kontakt zur Belegschaft aufnehmen können. Wird der Zugang zum Betrieb komplett verwehrt, kann es sich um eine unzulässige Wahlbehinderung handeln.

Reisebüros und Reiseveranstalter stellen sich aufgrund des Nahost-Konflikts auf deutlich schlechtere Geschäfte und steigende Preise ein. Im März hat sich das Geschäftsklima in der Branche deutlich abgekühlt, wie das Ifo Institut in München mitteilt.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe hat Anfang 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Gleichzeitig bleiben offene Stellen deutlich unter den Werten von 2019, während sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich entwickelt.

Eine Umfrage von Evaneos und YouGov unter 1.551 Personen zeigt laut Mitteilung, dass KI-Chatbots bei der Reiseplanung bislang nur begrenzt genutzt werden. Demnach geben 75 Prozent der Befragten an, noch nie einen KI-Chatbot für die Planung einer Reise eingesetzt zu haben.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele kleine Betriebe in Deutschland vor einer ungewissen Zukunft stehen. Vor allem bürokratische Hürden und der Mangel an Nachfolgern gefährden den Erhalt von praktischem Fachwissen und lokalen Strukturen.

Plant und finanziert eine Firma für Angestellte eine Abschiedsfeier, kann das Finanzamt die Betroffenen nicht dafür zur Kasse bitten. Das hat der Bundesfinanzhof klargestellt.

Bei einer internationalen Umfrage zur Lebenszufriedenheit landet Deutschland im europäischen Mittelfeld. Die Folgen des Krieges im Iran sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Der MICE-Report 2026 zeigt eine Stabilisierung der Eventbudgets bei gleichzeitig anhaltendem Kostendruck. Die Mehrwertsteuersenkung wird laut Anbieterbefragung nur teilweise an Kunden weitergegeben.

Im Alltag spielt der Lebensmitteleinkauf eine große Rolle. Verbraucher spüren die gestiegenen Preise im Portemonnaie. Neue Marktforschungsdaten und Umfragen bieten detaillierte Einblicke.