Aufschwung am Arbeitsmarkt geht weiter - Im Gastgewerbe herrscht Zurückhaltung

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Deutsche Unternehmen werden laut einer Umfrage wieder aktiver bei der Mitarbeitersuche. Das Ifo Beschäftigungsbarometer ist im August auf 103,6 Punkte gestiegen, ein Plus von 1,2 Punkten gegenüber dem Vormonat. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt gehe damit weiter, teilte das Ifo-Institut in München am Freitag mit.

Das Ifo befragt die Unternehmen jeden Monat, ob die Zahl ihrer Beschäftigten in den nächsten drei Monaten zunimmt, gleich bleibt oder abnehmen wird. Überwiegen die negativen Bewertungen, sinkt das Barometer gegenüber dem Vormonat.

Im Verarbeitenden Gewerbe habe das Beschäftigungsbarometer zwar etwas nachgegeben, hieß es. Dennoch planten vor allem Firmen in der Elektrobranche und im Maschinenbau weiter, das Personal aufzustocken. Trotz eines leichten Rückgangs im Barometer sucht auch der Handel weiter neue Mitarbeiter.

Im Bauhauptgewerbe gibt es demnach eine leicht positive Tendenz. Bei den Dienstleistern sei der starke Rückgang des Barometers im Juli zwar teilweise wieder aufgeholt worden, im Gastgewerbe herrsche wegen steigender Corona-Infektionszahlen aber Zurückhaltung. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.