Bahn in der Krise pünktlicher als im Vorjahr

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Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind in der Corona-Krise pünktlicher unterwegs als im Vorjahr. Die hohen Werte aus der ersten Jahreshälfte erreicht das Unternehmen aufgrund der wieder steigenden Auslastung aber nicht mehr.

78,8 Prozent aller Fahrten waren im September ohne größere Verzögerung unterwegs, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Das waren 1,4 Prozentpunkte mehr als im August und 4,2 Prozentpunkte mehr als im September des Vorjahres. Ein Zug gilt als pünktlich, wenn er mit weniger als sechs Minuten Verspätung unterwegs ist.

Weil die Fahrgastzahlen während der Krise massiv eingebrochen waren, hatte der bundeseigene Konzern im Fernverkehr zwischen März und Juni Pünktlichkeitsquoten von bis zu 89 Prozent erreicht. Selbst im Juli, als viele Sommerbaustellen den Verkehr belasteten, war das Unternehmen mit einer Quote von rund 82 Prozent pünktlich wie lange nicht mehr. Von solchen Werten war die Bahn im vergangenen Jahr weit entfernt. (dpa)


 

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