Bayern fast wieder auf Vor-Corona-Niveau

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

In der bayerischen Tourismusbranche läuft es wieder rund. Nach zwei Jahren mit deutlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind im Juni 3,6 Millionen Gäste nach Bayern gereist, die Beherbergungsbetriebe meldeten 9,8 Millionen Übernachtungen. «Das sind fast so viele, wie vor der Corona-Pandemie im Juni 2019», teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag mit.

Damals hatten 3,9 Millionen Gäste knapp 10 Millionen Übernachtungen gebucht. Bei den inländischen Gästen überstiegen die Übernachtungszahlen jetzt mit 8,3 Millionen sogar leicht den Wert von Juni 2019. Rund 1,5 Millionen Übernachtungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland, das war noch ein Viertel weniger als vor Corona.

Mehr als drei Viertel der Gäste übernachteten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen - knapp ein Viertel in Ferienwohnungen, Jugendherbergen, auf Hütten oder auf Campingplätzen. Beliebtestes Ziel war Oberbayern, mit großem Abstand gefolgt von Schwaben, Mittelfranken und Niederbayern.

Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 wurden in Bayern 13,6 Millionen Gästeankünfte und 37,8 Millionen Übernachtungen registriert - «bedeutend mehr als im Vorjahreszeitraum 2021, der Großteils noch vom zweiten Corona-Lockdown geprägt war». Alle Regierungsbezirke und Tourismusregionen verzeichneten durchweg positive Veränderungsraten, teilte das Landesamt mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.