Berlin plant Krankenhaus für Coronavirus-Patienten auf Messegelände

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Berlin plant ein eigenes Krankenhaus für Covid-19-Patienten. Es soll Platz für bis zu 1000 Patienten bieten, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag nach der Sitzung des Senats mitteilte. Ein solches Krankenhauses solle auf dem Gelände der Messe entstehen, auch die Bundeswehr sei beteiligt. Die Einrichtung solle die vorhandenen Kapazitäten der Krankenhäuser ergänzen und helfen, Engpässe zu vermeiden, sagte Kalayci. 

Bei dem Projekt handelte es sich nach dpa-Informationen zunächst allerdings um einen Plan, der noch nicht mit der Bundeswehr abgestimmt war. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es am Dienstag, ein Amtshilfeersuchen dafür liege nicht vor.

Außerdem sollen die Krankenhäuser in Berlin ihre Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlungen mit Beatmung erweitern. Das habe die Gesundheitssenatsverwaltung mit den Kliniken verabredet, hieß es.

Wegen der Corona-Krise sollen in Berlin zudem Geschäfte in großem Umfang schließen. Das hat der Berliner Senat bei seiner Sitzung entschieden. Supermärkte und andere Läden, die der Versorgung der Menschen dienen, Banken, Drogerien und Apotheken sollen allerdings offen bleiben.

Restaurants dürfen abends nicht mehr geöffnet sein: Sie sollen Gästen künftig von sechs Uhr morgens bis 18.00 Uhr bewirten können, müssen aber Hygieneregeln beachten. Die neuen Regelungen greifen bereits ab Mittwoch. Auch Spielplätze sollen in Berlin nicht gesperrt werden. Kneipen und Bars sind bereits seit dem Wochenende geschlossen.

Berlin dünnt zudem seinen Nahverkehr wegen der Folgen des Coronavirus stark aus. U-Bahnen sollen von Montag an tagsüber nur noch im Zehn-Minuten-Takt fahren statt wie bisher alle fünf Minuten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.

Urlaub ist in Zeiten der Inflation eine teure Sache. Selbst mit Tarifvertrag bekommen längst nicht alle Beschäftigten einen Zuschuss. Eine Studie zeigt, wer mit Geld für die Reisekasse rechnen kann.

Eine Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Deutschen im Alltag durch digitale Technologien überfordert ist. Neben Senioren betrifft dies auch jeden vierten Erwachsenen unter 50 Jahren, weshalb der Ruf nach staatlichen Bildungsangeboten wächst.

Wer sich eine Auszeit nehmen möchte, um Zeit mit seinem Kind zu verbringen, kann Elternzeit beantragen. Gehalt gibt es für die Zeit zwar nicht, doch es greifen währenddessen andere Vorteile – darunter auch ein umfangreicher Kündigungsschutz.

Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Am stärksten betroffen waren die Bereiche Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe.

Hilton hat eine Untersuchung zur Zukunft der Arbeitsplatzkultur veröffentlicht. Demnach bestimmen trotz des technologischen Wandels vor allem menschliche Faktoren die Produktivität und die Zufriedenheit im Beruf.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig geht die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück, während sich die Arbeitsmarktentwicklung in einzelnen Branchenbereichen unterschiedlich zeigt.

Die Thüringer halten in der Konjunkturflaute ihr Geld zusammen und gehen seltener essen oder buchen Hotelübernachtungen. Das macht die Lage im Gastgewerbe nicht leichter.