Berliner Restaurantbetreiber verwirrt über Schließungs-Zeitplan

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Angesichts der geplanten Schließung der meisten Geschäfte und Abendrestaurants in Berlin hat es schon erste Verwirrungen bei den Betreibern gegeben. Der Besitzer eines bekannten Restaurants aus Friedrichshain schloss seinen Laden bereits am Montagabend, weil er die Ankündigung von Bund und Ländern in der Coronavirus-Krise als unmittelbare Anweisung verstanden hatte, wie er der dpa sagte. Er habe es nicht so aufgefasst, dass die Bundesländer die Umsetzung und den Zeitpunkt der Schließungen erst noch bestimmen müssten. Nun überlege er, ob er am Dienstagabend sein Restaurant noch einmal öffne.

Möglicherweise ist schon ab diesem Mittwoch Schluss mit abendlichem Essengehen und vielen Einkaufsvorhaben in Berlin. Bund und Länder hatten am Montag beschlossen, das öffentliche Leben weiter drastisch einzuschränken, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Die meisten Geschäfte außer den Lebensmittelläden und einigen weiteren Ausnahmen sollen geschlossen werden. Restaurants dürfen nur noch tagsüber öffnen. Berlin hatte schon zuvor Kneipen, Clubs, Sportstätten und Kultureinrichtungen dichtgemacht. Alle Schulen und Kitas sind ab diesem Dienstag geschlossen.

Der Berliner Senat entscheidet an diesem Dienstagvormittag über die konkrete Umsetzung. Brandenburg und andere Länder teilten bereits mit, dass sie den Vorgaben ab Mittwoch folgen werden.

(dpa)


 

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