Bürolärm kann Rückenschmerzen auslösen

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Lärm kann krank machen. Immerhin gehört er laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu den häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz. Aber schon scheinbar harmlose Hintergrundgeräusche in einem Schreibtischjob? Auch sie können den Körper unter Stress setzen, heißt es von der Aktion Gesunder Rücken (AGR).

Lärmstress löst Rückenschmerzen aus

Wenn das Gehirn Geräusche als störend bewertet, wird das Stresssystem aktiviert. Der Körper schüttet Cortisol aus, Puls und Blutdruck steigen, die Muskulatur verkrampft. Besonders betroffen sind Nacken und Schultern. Das kann laut der AGR auf Dauer sogar zu Rückenschmerzen führen.

Lärmschutz im Büroalltag gehört laut der Aktion deswegen zur Ergonomie wie ein guter Stuhl oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Der Ball liegt dabei vor allem auf Arbeitgeberseite, indem etwa Bereiche geschaffen werden, wo man konzentriert arbeiten, vertraulich telefonieren oder sich kurz erholen kann.

Tipps für Betroffene

Was können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst tun? Diese drei Tipps gibt die AGR:

  • Störende Hintergrundgeräusche zum Beispiel mit Noise-Cancelling-Kopfhörern ausblenden.
  • Möglichst in geschlossenen Räumen Telefonate führen oder Meetings abhalten.
  • Regelmäßig kurze Pausen machen und sich bewegen, um Stress abzubauen und verspannte Muskeln zu lockern. Und wenn es nur einmal pro Stunde ein kurzer Gang vor die Tür ist.

 

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