DER Touristik sagt Reisen bis 30. April ab

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nachdem die DER Touristik Deutschland zunächst alle Reisen weltweit bis zum 29. März abgesagt hatte (Tageskarte berichtete), folgte nun die Verlängerung bis zum 30. April. Die davon betroffenen Gäste werden aktiv informiert. Zum Unternehmen zählen die Reiseveranstalter Dertour, ITS, Jahn Reisen, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen.

Das Auswärtige Amt hat seine weltweite Reisewarnung verlängert: "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird bis mindestens Ende April 2020 gewarnt", teilte das AA mit. Ursprünglich hatte die DER Touristik ihr Reiseprogramm bis 29. März 2020 pausiert und folgt nun mit der Neuregelung umgehend der Vorgabe durch die Behörden, um einen Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus zu leisten.

"Die Sicherheit unserer Gäste steht nicht nur in dieser Krise an erster Stelle. Viele Menschen sind durch die aktuelle Lage verunsichert und hinterfragen ihre Reisepläne. Mit dem Stopp bis 30. April geben wir unseren Gästen für diesen Zeitraum Planungssicherheit", sagt Dr. Ingo Burmester, CEO DER Touristik Central Europe. "Wir werden alles dafür tun, dass die Urlaubsträume nicht platzen, sondern nur aufgeschoben sind. Jetzt gilt es, die Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Unsere Reiseangebote für die schönsten Winkel der Welt bereiten wir jetzt für die Zeit danach vor."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.