Firmen setzen auf Homeoffice auch ohne Pflicht

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Auch nach dem Ende der Pflicht für die Arbeitgeber, Homeoffice zu ermöglichen, hält sich das Arbeiten von zu Hause aus. Im August lag der Anteil der Arbeitnehmer, die dies zumindest teilweise tun, laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts bei 24,5 Prozent. Das sind nur 0,4 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Erhebung im April.

«Die Pflicht zum Homeoffice ist im März ausgelaufen, die Nutzung ist seitdem jedoch nur minimal gesunken», sagte Jean-Victor Alipour vom Ifo-Institut. Im März hatte die Quote noch bei 27,6 Prozent gelegen. Der höchste vom Ifo gemeldete Wert war im März vergangenen Jahres mit 31,7 Prozent erreicht worden.

«Offenbar setzen Unternehmen und Beschäftigte dauerhaft auf Homeoffice», folgerte Alipour. Entsprechendes haben diverse Firmen und Konzerne auch bereits angekündigt und dies unter anderem mit den Wünschen der Arbeitnehmer begründet. Eine weitere Ausweitung des Homeoffice-Angebots durch staatliche Verordnungen hält der Ifo-Experte für «nur begrenzt möglich».

Die höchsten Quoten von Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice sind, gab es im August im Dienstleistungsbereich mit sektorweit 35,5 Prozent - allen voran dabei die Untergruppen Unternehmensberater und IT-Dienstleister mit jeweils gut 71 Prozent. Einzelhandel und Bau waren mit 5,4 beziehungsweise 5,1 Prozent dagegen die Sektoren mit den niedrigsten Werten. Das verarbeitende Gewerbe und der Großhandel kamen auf jeweils gut 15 Prozent. (dpa)


 

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