Gastgewerbe führt Kurzarbeiterstatistik weiter an

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Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist im Mai nach Schätzung des Ifo-Instituts auf 2,3 Millionen gesunken. Das wären noch 6,8 Prozent der Arbeitnehmer, wie die Münchner Ökonomen am Montag mitteilten. Weit überdurchschnittlich waren die Zahlen noch im Gastgewerbe mit geschätzt 489 000 Kurzarbeitern, das wäre ein Anteil von 46 Prozent.

Im Einzelhandel war der Anteil der Kurzarbeit demnach mit 9,3 Prozent und 227 000 Beschäftigten ebenfalls noch überdurchschnittlich hoch. In der Industrie hingegen ging die Kurzarbeit zurück.

Die Schätzungen basieren auf der monatlichen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts unter mehreren tausend Unternehmen. Die Zahlen sind mit Ungewissheit behaftet, die Ökonomen haben die Zahlen im vergangenen Jahr mehrfach nachträglich korrigiert. So hatte das Ifo-Institut für April ursprünglich 2,7 Millionen Kurzarbeiter angenommen, dies aber nachträglich auf 2,5 Millionen heruntergesetzt, da zuvor die Bundesagentur für Arbeit ihre Zahlen revidiert hatte. (dpa)


 

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