In Baden-Württemberg mehr als eine Milliarde Euro Corona-Schulden im Gastgewerbe

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Wegen der Corona-Krise hat sich im Südwest-Gastgewerbe laut DEHOGA ein Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro aufgetürmt. Viele Betriebe hätten Kredite aufnehmen müssen, um über die Runden zu kommen, erklärte der Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbands Baden-Württemberg, Daniel Ohl, in Stuttgart.

Seit Beginn der Pandemie hätten die Gastgeber Umsatzverluste von fast neun Milliarden Euro verzeichnet. Besonders schlimm getroffen habe es Stadthotels und solche, die auf Tagungen und Geschäftsreisen spezialisiert sind. Diese Betriebe hätten nicht von der guten Urlaubskonjunktur im Sommer profitiert.

Gewinner der Krise gebe es in der Branche nicht - weder bei Hotels auf dem Land noch in der Stadt, sagte Ohl. «Es gab krisenbedingte Betriebsschließungen», betonte Ohl. Zahlen dazu stünden aber noch aus. Nun hofften die Hoteliers im Südwesten darauf, dass sich zumindest die vergleichsweise gut verlaufene Sommersaison 2020 in diesem Jahr wiederhole. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Alkoholische Getränke sind in Deutschland so billig wie sonst kaum irgendwo in Europa. Noch billiger als in Deutschland waren die alkoholhaltigen Drinks europaweit nur noch in Italien.

Im Eifer des Gefechts den Job gekündigt und es anschließend bereut? Kommt schonmal vor. Aber: Gibt es jetzt noch einen Weg zurück?

Trends kommen, Trends gehen - so auch in diesem Jahr. Welches Essen ist nun angesagt, wohin reisen Hipster und wie streichen Trendsetter ihre Zimmerdecke? Ein Prognoseversuch.

Eine aktuelle Erhebung zeigt einen deutlichen Anstieg von Betriebsaufgaben im deutschen Mittelstand. Hohe Kosten, bürokratische Hürden und fehlende Nachfolgelösungen führen dazu, dass immer mehr Unternehmer ihr Geschäft aufgeben.

Die wirtschaftliche Verunsicherung wird laut einer Umfrage auch 2026 das Kaufverhalten der Deutschen prägen. Besonders für Kosmetik, Mode, Reisen und Gastronomie wollen die Befragten weniger ausgeben.

Die Tariflöhne sind im laufenden Jahr in Deutschland kaum noch stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Im vergangenen Jahr hatten sich die Reallöhne und damit die Kaufkraft der Beschäftigten noch um 3,1 Prozent gesteigert. 

Neue BIBB-Zahlen zeigen: Das Gastgewerbe trotzt dem bundesweiten Rückgang bei Ausbildungsverträgen weitgehend. Während die Gesamtzahlen sinken, verzeichnen die zweijährigen Berufe im Gastgewerbe starke Zuwächse. Die Hotelberufe hingegen leiden weiterhin unter deutlichen Einbrüchen.

Der Begriff «Insolvenz» kann schon mal Panik auslösen. Insbesondere, wenn es den eigenen Arbeitgeber betrifft. Ruth Rigol, Fachanwältin für Arbeits- und Insolvenzrecht, und Guadalupe Florenin von der Bundesagentur für Arbeit, beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Insolvenz des Arbeitgebers.

Das Leben ist zunehmend stressig - davon sind viele Menschen überzeugt. Und nicht nur der Stress wächst, sondern laut Daten einer Krankenkasse auch die Zahl der Fehltage wegen der Diagnose Burnout.