Jahresurlaub reicht der Mehrheit nicht aus

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Geht es um Urlaubstage, können die meisten Beschäftigten gar nicht genug haben. So findet die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (78 Prozent), dass Arbeitgeber mehr Jahresurlaub anbieten sollten.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut OnePoll im Auftrag der Arbeitsbewertungsplattform Glassdoor unter 1000 Vollzeitbeschäftigten durchgeführt hat.

Abschalten fällt schwer

Dabei hat knapp ein Drittel der Befragten (30 Prozent) im vergangenen Jahr nicht einmal den gesamten Jahresurlaub genommen. Als Grund gaben die Personen zum Beispiel an, dass zu viel Arbeit anlag oder dass die bevorzugten Urlaubszeiträume nicht zur Verfügung standen.

Außerdem fällt es vielen nicht leicht, im Urlaub wirklich abzuschalten. Rund ein Drittel der Befragten (30 Prozent) hat der Umfrage zufolge im Urlaub an die Arbeit gedacht.

Ein großer Teil der Beschäftigten (38 Prozent) braucht mindestens fünf aufeinanderfolgende Urlaubstage, um den Kopf komplett von Arbeit freizukriegen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 2,9 Millionen Menschen ohne Job – so viele waren es schon seit langem nicht mehr in einem Dezember. Gibt es Hoffnung auf einen Aufschwung am Arbeitsmarkt?

Der Food Campus Berlin stellt in seinem neuen Bericht die zentralen Entwicklungen für das Jahr 2026 vor. Von technologischen Durchbrüchen in der Fermentation bis hin zur Rückkehr zum echten Handwerk zeigt sich eine Branche im Wandel.

Die Stimmung im norddeutschen Gastgewerbe hat sich einer Befragung der IHK Nord zufolge gebessert. Die Reisewirtschaft berichtet dagegen von einer verschlechterten Lage, wie aus dem Konjunkturreport Tourismuswirtschaft der IHK Nord aus Hamburg hervorgeht.

Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Alkoholische Getränke sind in Deutschland so billig wie sonst kaum irgendwo in Europa. Noch billiger als in Deutschland waren die alkoholhaltigen Drinks europaweit nur noch in Italien.

Im Eifer des Gefechts den Job gekündigt und es anschließend bereut? Kommt schonmal vor. Aber: Gibt es jetzt noch einen Weg zurück?

Trends kommen, Trends gehen - so auch in diesem Jahr. Welches Essen ist nun angesagt, wohin reisen Hipster und wie streichen Trendsetter ihre Zimmerdecke? Ein Prognoseversuch.

Eine aktuelle Erhebung zeigt einen deutlichen Anstieg von Betriebsaufgaben im deutschen Mittelstand. Hohe Kosten, bürokratische Hürden und fehlende Nachfolgelösungen führen dazu, dass immer mehr Unternehmer ihr Geschäft aufgeben.

Die wirtschaftliche Verunsicherung wird laut einer Umfrage auch 2026 das Kaufverhalten der Deutschen prägen. Besonders für Kosmetik, Mode, Reisen und Gastronomie wollen die Befragten weniger ausgeben.

Die Tariflöhne sind im laufenden Jahr in Deutschland kaum noch stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Im vergangenen Jahr hatten sich die Reallöhne und damit die Kaufkraft der Beschäftigten noch um 3,1 Prozent gesteigert.