Mastercard mit Gewinnrückgang wegen fehlender Hotel- und Flugbuchungen

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Der US-Finanzriese Mastercard hat auch zum Jahresende unter geringerer Ausgabefreude von Kreditkartenkunden in der Corona-Krise gelitten. Im vierten Quartal sank der Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert um 15 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Visa-Rivale am Donnerstag mitteilte. Die Erlöse gingen um sieben Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zurück.

Wie schon in den Vorquartalen zog besonders das schwache internationale Geschäft die Bilanz nach unten. Da die Pandemie den Reiseverkehr lähmt, gehen viele lukrative Hotel- oder Flugbuchungen verloren, die sonst häufig mit Kreditkarten bezahlt werden.
 

Dennoch fielen die Quartalszahlen besser als erwartet aus, Mastercards Aktienkurs legte im vorbörslichen Handel zunächst deutlich zu.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr brach der Gewinn von Mastercard um 21 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar ein. Die Erlöse schrumpften um neun Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar. Wie die Wettbewerber Visa und American Express verdient Mastercard an Gebühren für Zahlungen mit Kreditkarten, so dass sich Konsumzurückhaltung in Krisenzeiten stark bemerkbar macht. (dpa)


 

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