Mehr Gäste und Übernachtungen im Norden

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Zahl der Gäste und Übernachtungen in Hamburg ist im April im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die Zahl der Gäste nahm um 8,0 Prozent auf 665.000 zu und die Zahl der Übernachtungen um 8,4 Prozent auf 1,499 Millionen, wie das Statistikamt Nord am Mittwoch mitteilte. Der überwiegende Teil der Übernachtungen wurde mit 1,185 Millionen Nächten (plus 4,6 Prozent) von Gästen aus Deutschland gebucht. Ausländische Besucher und Besucherinnen buchten 314.000 Nächte (plus 25,7 Prozent).

Etwa ein Fünftel (19,1 Prozent) der Gäste kam demnach aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, Österreich und aus den Niederlanden.

Zahl der Gäste in Schleswig-Holstein gestiegen

Auch in Schleswig-Holstein ist die Zahl der Übernachtungsgäste im April gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt kamen 796.000 Urlauber in den größeren Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen im Norden an, wie das Statistikamt Nord am Mittwoch mitteilte. Damit stieg das Gästeaufkommen um 7,2 Prozent. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen nahm um 1,8 Prozent auf 3,102 Millionen zu. In den Monaten Januar bis April kamen gegenüber dem Vorjahreszeitraum 17,4 Prozent mehr Gäste an. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 8,8 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.

Urlaub ist in Zeiten der Inflation eine teure Sache. Selbst mit Tarifvertrag bekommen längst nicht alle Beschäftigten einen Zuschuss. Eine Studie zeigt, wer mit Geld für die Reisekasse rechnen kann.

Eine Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Deutschen im Alltag durch digitale Technologien überfordert ist. Neben Senioren betrifft dies auch jeden vierten Erwachsenen unter 50 Jahren, weshalb der Ruf nach staatlichen Bildungsangeboten wächst.

Wer sich eine Auszeit nehmen möchte, um Zeit mit seinem Kind zu verbringen, kann Elternzeit beantragen. Gehalt gibt es für die Zeit zwar nicht, doch es greifen währenddessen andere Vorteile – darunter auch ein umfangreicher Kündigungsschutz.

Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Am stärksten betroffen waren die Bereiche Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe.

Hilton hat eine Untersuchung zur Zukunft der Arbeitsplatzkultur veröffentlicht. Demnach bestimmen trotz des technologischen Wandels vor allem menschliche Faktoren die Produktivität und die Zufriedenheit im Beruf.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig geht die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück, während sich die Arbeitsmarktentwicklung in einzelnen Branchenbereichen unterschiedlich zeigt.

Die Thüringer halten in der Konjunkturflaute ihr Geld zusammen und gehen seltener essen oder buchen Hotelübernachtungen. Das macht die Lage im Gastgewerbe nicht leichter.