Mehr Gäste und Übernachtungen in Bayern

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Die bayerischen Beherbergungsbetriebe - vom Hotel bis zum Campingplatz - haben im ersten Halbjahr 18,6 Millionen Gäste empfangen. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Die Zahl der Übernachtungen stieg ebenfalls, wenn auch mit 0,5 Prozent auf 46,3 Millionen etwas langsamer.

Treiber des Anstiegs sind Gäste aus dem Inland. Hier verzeichnete das Landesamt Anstiege um 2,1 Prozent auf 14,5 Millionen bei den Ankünften und um 0,6 Prozent auf 37,4 Millionen bei den Übernachtungen. Die Auslandsankünfte wachsen mit 1,6 Prozent auf 4,1 Millionen etwas langsamer, ebenso die Übernachtungen dieser Gäste mit 0,1 Prozent auf 8,9 Millionen.

Die Entwicklung ist aber nicht in allen Bereichen gleich. Während Hotels, Jugendherbergen, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und -Häuser sowie Campingplätze bei den Übernachtungen zulegen, geht es für Gasthöfe und Pensionen um 5,1 beziehungsweise 3,9 Prozent nach unten.

Mittelfranken legt am stärksten zu

Und auch regional zeigen sich Unterschiede. Das erfolgsverwöhnte Oberbayern kann zwar mit 20,6 Millionen die bei weitem meisten Übernachtungen auf sich vereinen, muss aber einen Rückgang um 0,1 Prozent hinnehmen. In Oberfranken geht es sogar um 2,5 Prozent auf 2,4 Millionen nach unten, in der Oberpfalz um 0,6 Prozent auf ebenfalls 2,4 Millionen Übernachtungen. 

Deutlich zulegen kann dagegen Mittelfranken mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 4,5 Millionen. Unterfranken legt um 2,2 Prozent auf 3,5 Millionen zu, Niederbayern um 0,7 Prozent auf 5,2 Millionen und Schwaben um 0,4 Prozent auf 7,8 Millionen Übernachtungen. (dpa)


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