Neue Arbeitszeitmodelle und Benefits: Wo die rechtlichen Fallstricke liegen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

„Mitarbeiter dringend gesucht“ – es scheint, als gehöre ein solcher Aufruf derzeit einfach dazu im Gastgewerbe. Kaum ein Café, Hotel oder Restaurant, das keine helfenden Hände benötigt. Nun, schwierige Situationen erfordern kreative Lösungen.

Und so verwundert es nicht, dass die Branche momentan über eine ganze Reihe von Vorschlägen diskutiert, um die Lücken im Dienstplan zu schließen und sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu präsentieren. Ganz oben auf der Liste stehen auch flexible Arbeitszeitmodelle wie die 4-Tagewoche, Punktesysteme oder Mitarbeiterbenefits. Und auch über erleichterte Zuwanderungsregeln für Mitarbeiter aus dem Ausland wird diskutiert.

Doch nicht alles, was flexible, schnelle Abhilfe verspricht, ist arbeitsrechtlich ohne weiteres gestattet. Über rechtliche Rahmenbedingungen, Hürden und Fallstricke der genannten Modelle sprach der ETL Arbeitsrechtexperten Dr. Uwe P. Schlegel in der fünften Folge der ETL ADHOGA Interviewreihe „Auf einen Espresso…“.

Hier die aktuelle Folge„Auf einen Espresso…“ anschauen:


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.