Sachsen durchbricht historische Schallmauer mit mehr als 20 Millionen Übernachtungen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die sächsische Tourismusbranche verzeichnete im abgelaufenen Jahr 2018 einen historischen Rekord mit 20.086.757 Übernachtungen. In Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten wurde die Zahl von 20 Millionen Übernachtungen erstmals überschritten. Und auch bei den Gästeankünften in den Beherbergungsbetrieben wurde mit 8.178.813 eine historische Marke erreicht.

„Ich freue mich, dass sich die sehr erfolgreiche Entwicklung im Sachsen-Tourismus auch 2018 bestätigt hat und die 20-Millionen-Schallmauer durchbrochen worden ist. Mit der Anfang des Monats verabschiedeten Tourismusstrategie 2025 haben wir den Grundstein gelegt, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre auch in Zukunft fortsetzen wird“, kommentiert Wirtschaftsminister, Martin Dulig, die Erfolgszahlen. Die heute veröffentlichten Zahlen bedeuten einen Zuwachs von 4,0 Prozent bei den Gästeankünften und 2,9 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr.

Auch 2017 war ein touristisches Rekordjahr 

Sehr erfreulich haben sich zudem einmal mehr die Zahlen ausländischer Gäste entwickelt. Auch hier wurde eine Schallmauer durchbrochen: Erstmals konnten die sächsischen Gastgeber mehr als eine Million Ausländer in ihren Betrieben begrüßen (1.008.160), die 2.185.568 Übernachtungen generierten, was einen Zuwachs von 6,2 Prozent und ebenfalls einen Rekordwert bedeutet. „Damit hat Sachsen zum wiederholten Male einen höheren Zuwachs bei den Übernachtungen ausländischer Reisender erzielt als Deutschland insgesamt“ sagte Hans-Jürgen Goller, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH. „Aus allen unseren Top-Märkten wie Polen, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, den USA, Tschechien, Großbritannien und Russland konnten wir Steigerungen verzeichnen - das ist sehr erfreulich“, so Goller.

Sehr erfreulich ist zudem, dass alle Städte und fast alle Reisegebiete in Sachsen Zuwächse bei den Gäste- und Übernachtungszahlen erzielt haben. Die größte Steigerung bei den Gästeankünften verzeichnet die Sächsische Schweiz mit 9,4 Prozent, die Übernachtungen steigen um 6,0 Prozent. Leipzig setzt seine hohen Zuwächse der letzten Jahre fort und kann sich über 7,5 Prozent mehr Gäste und 6,5 Prozent mehr Übernachtungen freuen. Das Vogtland kommt auf 5,9 Prozent mehr Gäste und 3,0 Prozent mehr Übernachtungen.

Die mit Abstand meisten Gäste und Übernachtungen entfallen auf die Landeshauptstadt Dresden, die im letzten Jahr 2.247.007 Gäste begrüßen konnte (+3,4 Prozent), die 4.604.408 Übernachtungen generiert haben (+3,9 Prozent). An zweiter Stelle folgt Leipzig vor dem Erzgebirge.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Gastgewerbe verzeichnete im August 2026 laut DATEV ein Umsatzplus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Löhne stiegen in der Branche.

Viele Bewerber wünschen sich individuelle und zeitnahe Absagen, erleben einer Umfrage zufolge jedoch häufig Standardformulierungen, lange Wartezeiten oder ausbleibende Rückmeldungen. Eine schlechte Absage habe bei 65,0 Prozent zur Folge, dass sie sich nicht erneut bei dem betreffenden Arbeitgeber bewerben würden.

Vor dem Start des Oktoberfests zeigt eine Analyse von Visa, wie stark die Wiesn die Wirtschaft bewegt. Während der Festwochen 2025 stiegen die Ausgaben in München um 30 Prozent gegenüber gewöhnlichen Sommertagen. An Spitzentagen erreichte das Plus fast 70 Prozent.

Wenn es um einen Kunden-, Messe- oder Fortbildungsbesuch, dann brauchen Arbeitnehmer eine Möglichkeit, dort hinzukommen. Doch was, wenn der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beschwerlich oder nicht machbar ist? Darf der Chef dann verlangen, dass Angestellte ihr eigenes, privates Auto verwenden?

Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist laut einer Umfrage bereit, mehr zu arbeiten - sofern die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Zugleich empfindet jeder Zweite die politische Debatte um längere Arbeitszeit als demotivierend.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 um 6,7 Prozent gestiegen. Das Gastgewerbe weist mit 59,6 Fällen je 10.000 Unternehmen eine der höchsten Insolvenzhäufigkeiten auf.

Eine Studie von HolidayCheck zeigt, dass fast ein Drittel der Online-Bewerter bereits den Verlust eigener Rezensionen erlebt hat. Die negativen Erfahrungen hinterlassen spürbare Spuren bei den Verbrauchern.

Überregulierung und Bürokratie belasten nach Einschätzung von Steuerberatern den Mittelstand in Deutschland weiterhin am stärksten. Nach aktuellen Daten des DATEV-Seismografen sehen 83 Prozent der Befragten ihre Mandanten von diesen Hürden betroffen.

Die Sachbezugswerte für Verpflegung sollen 2027 steigen. Für Mittag- und Abendessen sind 4,70 Euro vorgesehen, wodurch unter den steuerrechtlichen Voraussetzungen Essenszuschüsse von bis zu 7,80 Euro möglich werden.

Tageskarte erreicht jeden Tag Menschen, die Hotels und Restaurants führen, ausstatten, beliefern und weiterentwickeln.

Wenn Sie dieser Branche etwas zu sagen – oder zu verkaufen – haben, bringen wir Sie zusammen.