Schweiz verbietet Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen

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Der Genfer Autosalon wird aller Voraussicht nach nicht stattfinden: Wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen hat die Schweiz am Freitag alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Das teilte Innenminister Alain Berset in Bern mit. Zum Genfer Autosalon, der ab Montag stattfinden sollte, waren im vergangenen Jahr 600 000 Besucher gekommen.

Eine Sprecherin des Genfer Autosalons sagte am Freitagvormittag, die Situation werde gerade beraten. Die Messe hatte jedoch schon zuvor mitgeteilt, sie werde den Vorgaben des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit folgen.

Viele Aussteller hatten zuvor angekündigt, nur mit verkleinerter Mannschaft anzureisen. Der chinesische Autobauer hatte am Freitagmorgen seine Teilnahme abgesagt «aufgrund der bislang ungeklärten Covid-19-Risikolage in Genf und der Verantwortung unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern». Die Messe hätte am Montagnachmittag einer Preisverleihung für das «Auto des Jahres» und ersten Presseveranstaltungen starten sollen und am Donnerstag ihre Tore für das Publikum öffnen sollen.

Zuvor war schon die erst für April geplante Genfer Uhrenmesse abgesagt worden. Für die Autobranche ist die Absage des Autosalons ein weiterer Schlag nach der Verschiebung der eigentlich für April geplanten großen chinesischen Automesse in Peking.

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