Schweizer Studie: Wie junge Menschen Reisen

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Die Welt entdecken ist für junge Erwachsene eine Selbstverständlichkeit geworden. Doch wie reisen sie und wo buchen sie ihre Ferien? Wie verändert sich das Ferienverhalten in den verschiedenen Alterskategorien zwischen 18 und 40Jahren? Antworten liefert das Ferien-Barometer, das der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse zum Buchungsverhalten von jungen Schweizer Reisenden erstellt hat.

Mit dem Ferien-Barometer „Wie Junge reisen“ hat Hotelplan Suisse eine umfassende statistische Analyse zur Zielgruppe „Reisende zwischen 18 und 40 Jahren“ erstellt. Für diese Auswertung hat der Reiseveranstalter die verfügbaren Daten der Reisemarken Migros Ferien, Hotelplan, Tourisme Pour Tous, Travelhouse und Globus Reisen analysiert und zusammengefasst.

„Die Nachfrage für Ferien der sogenannten ‚Young Traveller‘ ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Sie reisen selbständiger und pflegen den Austausch mit Freunden nicht nur virtuell, sondern auch reell rund um den Globus“, sagt Daniel Bühlmann, COO Hotelplan Suisse. „Junge Erwachsene sind eine wichtige Kundengruppe von Hotelplan Suisse. Sie machen vor allem einen großen Teil der preislich attraktiven Online-Buchungen aus, da diese Zielgruppe primär auf ihr Budget achtet“, ergänzt Daniel Bühlmann.

Die Studie „Wie Junge reisen“ zeigt Ergebnisse zu Destinationswahl, Buchungsfrist sowie -kanal, Budget und Altersstruktur der Zielgruppe. Von allen Buchungen bei Hotelplan Suisse macht der Anteil der bis 40-Jährigen über 52% aus. Es lassen sich unter anderem folgende Aussagen und Erkenntnisse aus der Statistik des aktuellen Ferien-Barometers von Hotelplan Suisse ableiten:

Junge zieht’s auf die Inseln

An erster und zweiter Stelle der Beliebtheitsskala liegen – wie auch für Familien und Paare – die Spanischen und Griechischen Inseln. Doch bei den Youngsters im Alter bis 24 Jahre stehen vor allem die Party-Inseln Ibiza und Zypern im Fokus. Bei den ab 25-Jährigen gehören Teneriffa und Kreta zu den beliebtesten Inseln. Im Bereich Städtereisen liegt Paris bei den Jungen im Trend. Hamburg wiederum ist vor allem bei den ab 30-Jährigen gefragt. Und dass das Klischee „Kreuzfahrten sind nur für Alte“ nicht mehr stimmt, zeigt sich insofern, als diese Art des Reisens auch bei jungen Erwachsenen immer beliebter wird. So bieten beispielsweise Themenreisen wie Schlagermusik-Kreuzfahrten speziell auch für Junge Abwechslung.

Junge buchen kurzfristiger

Ferien werden bei der jungen Generation eher kurzfristig bis 30 Tage vor Abreise gebucht. Erst ab 30 Jahren – oftmals bereits mit Kindern – verlängert sich die Planung bis zu 180 Tage vor Abreise. Dies zeigt, dass junge Erwachsene ihre Ferienpläne vor allem spontan schmieden. Auch wenn die klassischen Last-Minute-Angebote – die man vor allem noch vor 10 bis 15 Jahren kannte – aufgrund der veränderten Preisbildung in der Reisebranche in diesem Außmass nicht mehr vorhanden sind, buchen Junge primär kurzfristig. Daraus lässt sich schließen, dass die Spontanität wichtiger als der Preis ist.

Junge buchen sowohl im Reisebüro, als auch Online 

64% der bis 40-Jährigen wählen das Reisebüro als Buchungskanal, um eine Beratung der Reisefachpersonen in Anspruch zu nehmen. Vor allem Punkte wie Kreditkarten-Limite, Service bei Problemen vor Ort oder Rechnungszahlung in Raten werden während des Beratungsgespräches vielfach thematisiert. 36% dieser Altersgruppe buchen ihre Ferien aber auch online unter migros-ferien.ch oder hotelplan.ch. Durchschnittlich reisen junge Personen pro Ferienaufenthalt sieben Tage in die Ferne.

Junge haben ein kleineres Ferien-Budget

Betrachtet man das durchschnittliche Budget von Herrn und Frau Schweizer mit CHF 1’350.- pro Person und Reise, so liegen Junge zwischen 18 und 24 Jahre mit CHF 1’120.- klar unter dem Schweizer Durchschnitt. Sie gönnen sich weniger Luxus und Komfort. Vor allem Strandferien oder Gruppen-Rundreisen werden gerne mit der Direkt-Reisemarke Migros Ferien oder der Traditionsmarke Hotelplan gebucht. Zudem nutzen junge Erwachsene die Monate zwischen Juli und Oktober als Reisezeit, da viele zu diesem Zeitpunkt Semesterferien haben.

Junge reisen mehrheitlich im Alter zwischen 25 und 29 Jahren

Betrachtet man die Altersstruktur, so reist die Gruppe der 25- bis 29-Jährigen mit 31% am meisten. In diesem Lebensabschnitt steht den Reisenden auch das grösste Ferien-Budget zur Verfügung: Kinder sind mehrheitlich „noch nicht unterwegs“, oftmals steht die Generation 25+ mit beiden Beinen im Berufsalltag und verdient einen regulären Lohn. 88% der Jungen im Alter zwischen 25 und 29 Jahren reisen zu zweit ohne Kinder: Nach der Ausbildung und vor dem „Ernst des Lebens“ möchten sie vielfach auch als Paar oder mit den besten Freunden einfach um die Welt reisen.


 

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