So viel Urlaub leisten sich die Deutschen 2026

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die norisbank hat eine aktuelle Umfrage zum Reiseverhalten der Deutschen für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die Daten zeigen, dass Reisende trotz steigender Kosten an ihren Plänen festhalten, diese jedoch genauer kalkulieren als in den vorangegangenen Jahren. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in der persönlichen Finanzplanung der Urlauber.

Demnach planen die Deutschen für ihren diesjährigen Haupturlaub durchschnittlich 1.454,06 Euro pro Person ein. Dieser Betrag umfasst die Kosten für An- und Abreise, die Unterkunft sowie Ausgaben vor Ort. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 1.432,31 Euro stellt dies einen leichten Anstieg dar. Laut der Mitteilung der Bank ist dieser Durchschnittswert jedoch als Orientierung zu betrachten, da die individuelle Situation und der finanzielle Spielraum je nach Lebensphase stark variieren können.

Großteil der Reisenden plant mit festem Kostenlimit

Die Auswertung verdeutlicht, dass sich viele Reisende beim Urlaub ein klares finanzielles Limit setzen. 64,6 Prozent der befragten Personen planen für ihren Haupturlaub Ausgaben von bis zu 1.500 Euro pro Person ein. Dieser Anteil ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen; 2025 lag der Wert bei 62,2 Prozent, 2024 bei 59,2 Prozent.

Die weitere Verteilung der Budgets gestaltet sich laut der Umfrage wie folgt: 16,1 Prozent der Befragten kalkulieren mit Kosten zwischen 750 und unter 1.000 Euro, während 11,3 Prozent der Reisenden ein Budget von 500 bis unter 750 Euro vorsehen. Mit einem Betrag von höchstens 500 Euro pro Person planen 10 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Erwartung steigender Preise am Urlaubsort prägt Reiseplanung

Ein Großteil der deutschen Urlauber geht von höheren Kosten aus. 43,7 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Urlaubsreisen grundsätzlich teurer geworden sind. Zudem rechnen 36,1 Prozent damit, dass die Preise an den Urlaubsorten aufgrund der Inflation weiter steigen werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 3,6 Prozentpunkte, da 2025 noch 32,5 Prozent der Befragten diese Erwartung äußerten. Nur 10,4 Prozent der Teilnehmer erwarten keine höheren Preise am Urlaubsziel.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom liefert dazu nun Zahlen aus der Industrie, die als Blaupause für andere Branchen dienen könnten.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Loyalität und Fachwissen: Solche Eigenschaften galten früher im Job als unabdingbar. Und heute? Was verbirgt sich hinter den «Future Skills» - und wer braucht sie?

Seit Mitte März gibt es in Deutschland frischen Spargel. Die Lust auf das Stangengemüse ist 2025 aber etwas gesunken, wie neue Daten zeigen. Besonders eine Gruppe kann mit Spargel wenig anfangen.

Der reale Umsatz im deutschen Gastgewerbe blieb im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat unverändert, während er im Vorjahresvergleich preisbereinigt deutlich sank. Besonders die Gastronomie verzeichnete im Vergleich zum Februar 2025 spürbare reale Einbußen.

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe liegen 2025 weiterhin unter dem Niveau von 2016. Das zeigen vorläufige Zahlen des Landesamts IT.NRW.

Auch im Schreiben wächst die Nachfrage nach intensiveren, persönlich ausgerichteten Formaten, fernab vom Alltag. Die Autorin Sylvia Deloy veranstaltet gemeinsam mit der Coachin Anja Eigen das Schreibretreat „Zeit für Geschichten“. Es findet vom 7. bis 10. Juni 2026 im Wellnesshotel Bayerwaldhof im Bayerischen Wald statt.

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 461.800 Personen eine duale Berufsausbildung aufgenommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Steigende Lebenshaltungskosten sind laut einer aktuellen Umfrage die größte finanzielle Sorge in der deutschen Bevölkerung. Auffällig: Besorgter als Niedrigverdiener sind demnach diejenigen mit mittleren oder hohen Einkommen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Januar 2026 laut Destatis gestiegen. Besonders häufig betroffen war das Gastgewerbe, während die Forderungssummen deutlich zurückgingen.

Mitarbeitende, die zur Zigarette greifen, kosten Arbeitgeber bares Geld. Die durch Raucherpausen verlorene Arbeitszeit summiert sich im Jahr schnell auf mehrere Arbeitstage pro Person. Hinzu kommen häufigere gesundheitsbedingte Ausfälle. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es daher sinnvoll, Angestellte bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen.