Stimmung in Wirtschaft verbessert - Ifo-Geschäftsklima-Index steigt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November etwas aufgehellt. Wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte, stieg der von ihm erhobene Geschäftsklima-Index um 0,3 Punkte auf 95,0 Zähler. Analysten hatten mit einem Zuwachs in dieser Größenordnung gerechnet. Die Verbesserung erfolgt jedoch von niedrigem Niveau aus.

«Die deutsche Konjunktur zeigt sich widerstandsfähig», kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest den leichten Anstieg. Sowohl die Geschäftslage als auch die Aussichten für das kommende halbe Jahr wurden besser beurteilt. Für das vierte Quartal sei mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,2 Prozent zu rechnen, sagte Fuest.

«Der leichte Anstieg passt ins Muster der Mehrzahl der Konjunkturzahlen für Deutschland in den vergangenen Wochen», sagte Uwe Burkert, Chefökonom der Landesbank Baden-Württemberg. «Die kurze und heftige Talfahrt der Industrie seit dem Sommer scheint zunächst gestoppt.» Für eine Trendwende nach oben bedürfe es jedoch einer Beseitigung der Hauptrisiken «ungeregelter Brexit» und «Handelsstreit».

Das Ifo-Geschäftsklima ergibt sich aus einer Umfrage unter rund 9000 Unternehmen. Es gilt als wichtigster Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.