Thüringer Gastgewerbe trotz Umsatzplus deutlich unter Vorkrisenniveau

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Das Thüringer Gastgewerbe erholt sich zwar von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, hat das Vorkrisenniveau jedoch noch nicht wieder erreicht. Im ersten Halbjahr setzte die Branche nach Angaben des Landesamtes für Statistik (PDF) preisbereinigt 63,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nominal lagen die Umsätze mit einem Plus von 72,1 Prozent deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Auch die Beschäftigtenzahl stieg um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 kräftig.

Besonders hoch war das Umsatzplus im Beherbergungsgewerbe. Thüringer Hotels, Gasthöfe oder auch Pensionen erzielten den Angaben nach im ersten Halbjahr preisbereinigt 148,2 und nominal 163,1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Die Gastronomie konnte ein Umsatzplus von preisbereinigt 37,3 und nominal 45,1 Prozent verbuchen.

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass bei der Betrachtung des starken Wachstums im ersten Halbjahr zu beachten ist, dass insbesondere im ersten Halbjahr 2021 wegen coronabedingter Maßnahmen starke Umsatzverluste und Beschäftigtenrückgänge eingetreten waren.

Der Vergleich mit dem Zeitraum vor Corona zeigt den Statistikern zufolge, dass die Umsätze im Thüringer Gastgewerbe im ersten Halbjahr preisbereinigt noch 27,9 Prozentpunkte unter dem im 1. Halbjahr 2019 erreichten Wert lagen. Bei den nominalen Umsätzen war ein Rückgang von 21,5 Prozentpunkten zu verzeichnen. Auch die Beschäftigtenzahlen waren vor Corona noch höher: Laut Statistikamt lag sie im ersten Halbjahr um 17,5 Prozentpunkte unter dem im 1. Halbjahr 2019 erreichten Niveau. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie wollen offene Stellen schnell bekannt machen? Verleihen Sie Ihrer Ausschreibung mit einer Veröffentlichung im Tageskarte-Newsletter und auf der Tageskarte-Webseite FÜR NUR 199 EURO jetzt zusätzlichen Schwung. 13.500 echte Abonnenten jetzt einfach und direkt ansprechen.

Die GEMA erinnert Veranstalter daran, fehlende Setlisten für Live-Veranstaltungen aus dem Jahr 2025 bis zum 20. März 2026 einzureichen. Ohne Musikfolge kann eine Nachberechnung erfolgen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2025 um über zehn Prozent gestiegen. Besonders das Gastgewerbe kämpft mit einer hohen Ausfallrate und gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen.

Auszubildende Köche und Köchinnen haben bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt und dabei auch die Ausbilder überrascht. Die Motivation für die Teilnahme an dem Wettbewerb ging bei den einzelnen Teilnehmern weit auseinander.

In Darmstadt haben sich Nachwuchskräfte des Gastgewerbes bei den 42. Hessenmeisterschaften des DEHOGA Hessen gemessen. 18 Auszubildende traten im Finale in den Bereichen Küche, Service und Hotelfach an.

In Göttingen sind die Landesmeister der niedersächsischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe ermittelt worden. 30 Auszubildende aus zehn Berufsschulen traten in Theorie und Praxis gegeneinander an. Drei Siegerinnen vertreten Niedersachsen nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland ist 2025 auf 252 Stück gestiegen. Trotz sinkender Hennenbestände konnte die heimische Produktion durch eine höhere Legeleistung stabil gehalten werden.

Wer von der Firma ein Fahrrad gestellt bekommt, muss dafür in der Regel auf einen Teil seines Bruttolohns verzichten. Und das ist noch nicht alles. Echte Diensträder indes sind eher selten.

Rund 7,7 Millionen Menschen – knapp jeder fünfte Arbeitnehmer – verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Besonders betroffen zeigt sich das Gastgewerbe, in dem über 1,1 Millionen Beschäftigte unter dieser Marke liegen.

Die vierte Premier Inn-Schlafstudie offenbart eine deutliche Zunahme von Einschlafproblemen bei Männern und ein wachsendes Nord-Süd-Gefälle bei der nächtlichen Ruhezeit der Deutschen.