Umfrage - Auf Reisen zahlen Deutsche am liebsten bar

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Bargeld ist einer Umfrage zufolge auf Reisen das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Fast 46 Prozent der 2063 Erwachsenen, die YouGov im Auftrag der Postbank befragte, wollen auf ihrer nächsten Reise mit Schein und Münze bezahlen.

Gut ein Drittel (35,8 Prozent) greift nach eigenen Angaben zur Kreditkarte, auch die Girocard - die landläufig häufig noch EC-Karte genannt wird - erfreut sich mit 31,1 Prozent vergleichsweise großer Beliebtheit. Die Teilnehmer konnten bei dieser Frage mehrere der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auswählen.

Eine Mehrheit von 31,4 Prozent aller Befragten hält Bargeld für das sicherste Zahlungsmittel im Ausland. Knapp dahinter rangiert in der vom 12. bis 15. Januar dieses Jahres durchgeführten Erhebung die Kreditkarte (27 Prozent) vor der Girocard (11,3 Prozent).

Viele haben Bargeld im Reisegepäck

Trotz der Liebe zum Bargeld nehmen vier von zehn Befragten (39,5 Prozent) nach eigenen Angaben gerade so viel Bargeld mit in den Urlaub, dass es für kleinere Ausgaben reicht. 7 Prozent packen sogar nur ein paar Euro ein, um am Urlaubsort die ersten Ausgaben tätigen zu können.

29,9 Prozent der Befragten nehmen so viel Bargeld mit in den Urlaub, dass es für die meisten Ausgaben reicht, 6,6 Prozent sorgen vor, dass sie sämtliche Ausgaben auf ihrer Reise mit Schein und Münze begleichen können. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.

Urlaub ist in Zeiten der Inflation eine teure Sache. Selbst mit Tarifvertrag bekommen längst nicht alle Beschäftigten einen Zuschuss. Eine Studie zeigt, wer mit Geld für die Reisekasse rechnen kann.

Eine Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Deutschen im Alltag durch digitale Technologien überfordert ist. Neben Senioren betrifft dies auch jeden vierten Erwachsenen unter 50 Jahren, weshalb der Ruf nach staatlichen Bildungsangeboten wächst.

Wer sich eine Auszeit nehmen möchte, um Zeit mit seinem Kind zu verbringen, kann Elternzeit beantragen. Gehalt gibt es für die Zeit zwar nicht, doch es greifen währenddessen andere Vorteile – darunter auch ein umfangreicher Kündigungsschutz.

Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Am stärksten betroffen waren die Bereiche Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe.

Hilton hat eine Untersuchung zur Zukunft der Arbeitsplatzkultur veröffentlicht. Demnach bestimmen trotz des technologischen Wandels vor allem menschliche Faktoren die Produktivität und die Zufriedenheit im Beruf.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig geht die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück, während sich die Arbeitsmarktentwicklung in einzelnen Branchenbereichen unterschiedlich zeigt.

Die Thüringer halten in der Konjunkturflaute ihr Geld zusammen und gehen seltener essen oder buchen Hotelübernachtungen. Das macht die Lage im Gastgewerbe nicht leichter.