Viele Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Viele Ausbildungsplätze sind derzeit noch unbesetzt. Darauf macht die Bundesagentur für Arbeit aufmerksam. Derzeit seien 229.000 offene Stellen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet - für viele verschiedene Berufe. Bundesweit gebe es auch in diesem Jahr weit mehr freie Ausbildungsplätze als Ausbildungssuchende, heißt es von der BA. 

Besonders gute Chancen haben Bewerber den Zahlen der BA zufolge in Verkaufsberufen, wo fast 42.000 Stellen noch unbesetzt sind. Darüber hinaus suchen auch Betriebe und Unternehmen in diesen Berufsfeldern noch Azubis: 

  • Hoch-, Tief- und Ausbau
  • Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik
  • Lagerlogistik
  • Lebensmittelherstellung und -verkauf
  • Metall
  • Hotel- und Gaststätten
  • Maschinenbau- und Betriebstechnik

Beliebt bei Jugendlichen sind indes Jahr für Jahr besonders die Ausbildung als Kaufmann/-frau für Büromanagement, als Kfz-Mechatroniker/-in, als Medizinische/r Fachangestellte/r oder als Verkäufer/-in. 

Die Bundesagentur für Arbeit verweist in dem Zusammenhang darauf, dass es insgesamt 328 Ausbildungsberufe gibt und ermutigt junge Menschen dazu, auch Alternativen in Betracht zu ziehen. Dazu können Jugendliche sich zum Beispiel in den Arbeitsagenturen und Jugendberufsagenturen individuell beraten lassen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Krankenkasse wertet regelmäßig aus, warum genau Arbeitnehmer krankgeschrieben werden. Im ersten Halbjahr gab es gleich zwei markante Entwicklungen auf den Spitzenplätzen.

Der DATEV-Mittelstandsindex weist für Juni 2026 eine leichte Erholung des deutschen Mittelstands aus. Das Gastgewerbe gehört jedoch weiterhin zu den Branchen mit rückläufigen Umsätzen und liegt 2,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

17 Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben bei den Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe in Dortmund ihre Landessieger ermittelt. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für den Bundesentscheid im Herbst in Mainz.

Das Gastgewerbe hat im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat real sechs Prozent weniger Umsatz erzielt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Umsatz nominal 0,3 Prozent unter dem Wert des Mai 2025. Sowohl Hotellerie als auch Gastronomie verzeichneten reale Rückgänge, wobei die Gastronomie deutlich stärker betroffen war.

Immer mehr Restaurants und Hotels löschen Bewertungen auf Google. Warum Deutschland europaweit bei den Löschungen besonders hervorsticht – und was echte Kritik von Fake unterscheidet.

Negative Bewertungen, virale Videos oder öffentliche Konflikte können für Hotels innerhalb weniger Stunden zu einem erheblichen Reputationsrisiko werden. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat deshalb ein Krisenhandbuch für den Umgang mit Social-Media-Krisen sowie eine Social-Media-Charta für Mitarbeitende veröffentlicht.

Kopfschmerzen, Erschöpfung, Erkältung: Viele erleben Krankheitssymptome ausgerechnet kurz nach dem Urlaubsstart. Was dahintersteckt und wie sich Leisure Sickness vermeiden lässt.

Eine digitale Karte zeigt, wo sich aktuell Schatten befindet und wie sich dieser im Tagesverlauf verändert. Die Anwendung kann unter anderem bei der Planung von Restaurantbesuchen, Ausflügen und Stadtbesichtigungen an heißen Tagen helfen.

Während Branche und Politik über die Zukunft der Minijobs diskutiert, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, welche Bedeutung die geringfügige Beschäftigung für das Gastgewerbe hat. Im April 2026 lag die Zahl der Minijobber in der Branche 7,6 Prozent über dem Vorkrisenniveau von 2019.

Das Angebot trockener Weine aus deutschen Kellern nimmt weiter zu. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 53 Prozent aller deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung angeboten.