Was der Arbeitsvertrag über die Unternehmenskultur verrät

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Wer seinen Arbeitsvertrag aufmerksam prüft, kann zusätzliche Hinweise finden, wie gut er oder sie wirklich zum Unternehmen passt. Das erklärt die Karriereberaterin Nane Nebel in einem Beitrag auf Xing.

Der Coachin zufolge würden viele Verträge zeigen, wie ein Unternehmen, seine Kultur und Werte einzuschätzen sind. Dazu sei aber etwas Interpretation notwendig. Laut Nebel ist es zum Beispiel ein gutes Zeichen, wenn ein Vertrag und entscheidende Klauseln in einem wohlwollenden und würdigendend Tonfall gehalten sind - während gleichzeitig auf juristisch saubere und rechtssichere Formulierungen geachtet wird.

Auf Signale während der Verhandlungen achten

Besonders kleinteilige und detaillierte Abschnitte können der Karriereberaterin zufolge dagegen Hinweis darauf sein, dass ein Unternehmen mit diesen Aspekten in der Vergangenheit Probleme hatte oder es gar Rechtsstreitigkeiten gab - etwa beim Thema Arbeitnehmererfindungen. Wie Nebel in dem ihrem Beitrag schreibt, kann das unter Umständen ein zu prüfendes Warnsignal sein.

Weil einmal aufgesetzte Verträge kaum noch zu ändern sind, empfiehlt Nebel, besonders auf der Zielgeraden zum neuen Arbeitsvertrag den Überblick über bereits festgelegte Vereinbarungen zu behalten. Missverständnisse oder Dissens würden zum Teil erst dann zu Tage treten, wenn es darum geht, die konkreten Fakten im Vertrag festzuschreiben.

Nicht zuletzt lasse sich auch anhand des Verhaltens der Verhandlungspartnerinnen und -partner während des Vertragsgestaltungsprozesses erkennen, welchen Stil Führungskräfte im Unternehmen pflegen und wie viel Gestaltungsspielraum sie haben. Auch das können wichtige Hinweise auf die Unternehmens- und Führungskultur sein. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie wollen offene Stellen schnell bekannt machen? Verleihen Sie Ihrer Ausschreibung mit einer Veröffentlichung im Tageskarte-Newsletter und auf der Tageskarte-Webseite FÜR NUR 199 EURO jetzt zusätzlichen Schwung. 13.500 echte Abonnenten jetzt einfach und direkt ansprechen.

Die GEMA erinnert Veranstalter daran, fehlende Setlisten für Live-Veranstaltungen aus dem Jahr 2025 bis zum 20. März 2026 einzureichen. Ohne Musikfolge kann eine Nachberechnung erfolgen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2025 um über zehn Prozent gestiegen. Besonders das Gastgewerbe kämpft mit einer hohen Ausfallrate und gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen.

Auszubildende Köche und Köchinnen haben bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt und dabei auch die Ausbilder überrascht. Die Motivation für die Teilnahme an dem Wettbewerb ging bei den einzelnen Teilnehmern weit auseinander.

In Darmstadt haben sich Nachwuchskräfte des Gastgewerbes bei den 42. Hessenmeisterschaften des DEHOGA Hessen gemessen. 18 Auszubildende traten im Finale in den Bereichen Küche, Service und Hotelfach an.

In Göttingen sind die Landesmeister der niedersächsischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe ermittelt worden. 30 Auszubildende aus zehn Berufsschulen traten in Theorie und Praxis gegeneinander an. Drei Siegerinnen vertreten Niedersachsen nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland ist 2025 auf 252 Stück gestiegen. Trotz sinkender Hennenbestände konnte die heimische Produktion durch eine höhere Legeleistung stabil gehalten werden.

Wer von der Firma ein Fahrrad gestellt bekommt, muss dafür in der Regel auf einen Teil seines Bruttolohns verzichten. Und das ist noch nicht alles. Echte Diensträder indes sind eher selten.

Rund 7,7 Millionen Menschen – knapp jeder fünfte Arbeitnehmer – verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Besonders betroffen zeigt sich das Gastgewerbe, in dem über 1,1 Millionen Beschäftigte unter dieser Marke liegen.

Die vierte Premier Inn-Schlafstudie offenbart eine deutliche Zunahme von Einschlafproblemen bei Männern und ein wachsendes Nord-Süd-Gefälle bei der nächtlichen Ruhezeit der Deutschen.