Was kostet die Kugel? Deutsche Eispreise im EU-Vergleich

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

 Im europäischen Vergleich ist eine Kugel Eis in Deutschland laut dem Verband der italienischen Speiseeishersteller (Uniteis) noch erschwinglich. «In Europa sind wir am günstigsten», sagte Uniteis-Präsident Augusto De Pellegrin. Dieses Jahr koste die Kugel im Schnitt zwischen 1,80 und 2,50 Euro, schätzte er bei der Vorstellung der Eissorte des Jahres, Pinocchio, in der Berliner Eisdiele «Caffè e Gelato». In Italien oder Spanien zum Beispiel zahle man nicht selten 3 Euro pro Kugel. 

«Wir versuchen, die Preise so niedrig wie möglich zu halten.» Aber Inflation und steigende Kosten beträfen eben auch die Eisdielen. Klar, in den 80er Jahren habe eine Kugel vielleicht noch 70 oder 80 Pfennig gekostet, damals habe aber auch der Liter Benzin mehr als halb so wenig gekostet wie heute. 

Frische Zubereitung und gute Zutaten

Bei «Caffè e Gelato» am Potsdamer Platz kostet die Kugel zwischen 2,50 und 3 Euro, je nach Sorte. 36 Sorten hat das Geschäft im Sommer im Angebot, alle immer frisch hergestellt - das sei das A und O für gutes Eis, sagt Eismacher Fabio Cividino. Und natürlich gute Zutaten.

Die Qualität des Eises in Deutschland sei besonders gut, meint De Pellegrin. «Wir arbeiten wie früher.» Den vielen inhaberbetriebenen Eisdielen lägen Handwerk und Leidenschaft am Herzen. «Ich glaube, wir sind die Hüter der Tradition.» De Pellegrin führt eine Eisdiele im fränkischen Kulmbach in dritter Generation.

Die Eissorte des Jahres namens Pinocchio ist eine Melange aus Milcheis und Erdbeersorbet, verziert mit in Schokolade getunkten Grissini oder kleinen Waffeln. Für den Namen haben die Eisspezialisten sich entschieden, weil der italienische Schriftsteller Carlo Collodi und Erfinder der berühmten Kinderbuchfigur Pinocchio dieses Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Jedes Jahr kürt Uniteis eine andere Kreation. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.

Während in vielen deutschen Großstädten die Ausgaben für Alkohol im Januar deutlich zurückgehen, zeigt München eine andere Tendenz: In der bayerischen Landeshauptstadt stiegen die Warenkorbwerte im Alkoholfachhandel um über 15 Prozent an. In der Gastronomie sank der Durst nur minimal.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.

Per WhatsApp oder Signal lässt sich viel erledigen - eine Kündigung gehört nicht dazu. Die Kündigung eines Arbeitsvertrags per Nachricht einer Messenger-App ist rechtlich nicht wirksam. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin. 

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat eine dringende Warnung an seine Mitgliedsbetriebe herausgegeben. Hintergrund ist eine aktuelle Betrugsmasche, bei der digitale Rechnungen gezielt abgefangen und manipuliert werden. Die Täter verändern dabei die hinterlegten Bankdaten, um Zahlungen auf ausländische Konten umzuleiten.

Während Krankheit und Urlaub scheint der Job oft weit weg. Flattert aus dem Nichts die Kündigung ein, ist der Schreck groß. Doch darf der Arbeitgeber in der Situation überhaupt eine Kündigung aussprechen oder sind Arbeitnehmer in dieser Zeit geschützt?

Die private Nutzung eines Dienstwagens muss man regelmäßig versteuern. Dafür gibt es zwei verschiedene Methoden. Zwei Expertinnen zeigen, welche das sind und wo jeweils die Vor- und Nachteile liegen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die Schwelle von drei Millionen übertroffen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet - 92.000 mehr als im Januar 2025.