Accor kauft Tischreservierungsplattform 

| Gastronomie Gastronomie

Accor Hotels kauft weiter zu und baut das digitale Geschäft aus. Diesmal auf dem Einkaufszettel: Die Tischreservierungsplattform ResDiary. Über ResDiary können Nutzer Tische in mittlerweile mehr als 8.600 Restaurants in rund 60 Ländern weltweit reservieren.

Das Unternehmen wurde 2004 in Glasgow gegründet und beschäftigt heute über 100 Mitarbeiter in sechs Ländern und ist insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum und in Großbritannien bekannt. ResDiary platziert jährlich 166 Millionen Restaurantgäste in über 8.600 Lokalen. Das Unternehmen erwirtschaftet seit sechs Jahren Gewinne.

Sébastien Bazin, Chairman und CEO von AccorHotels sagt: „Ich freue mich, dass ResDiary ab sofort Teil unseres Angebots ist. Wir möchten ResDiary bei seiner globalen Expansion unterstützen, seine Größe konsolidieren und von seinem Know-how profitieren, um unseren Gästen zahlreiche attraktive Angebote machen zu können. Diese Akquisition vervollständigt die jüngsten Investitionen von AccorHotels im Bereich Food und Beverage. Es unterstreicht die Ambitionen der Gruppe, weitere Kontaktpunkte mit einem schnell wachsenden Kundenstamm zu schaffen.“

Mike Conyers, Mitbegründer und CEO von ResDiary führt aus: „Wir haben bereits eine sehr erfolgreiche Verbindung zu AccorHotels im asiatisch-pazifischen Raum und das gesamte ResDiary-Team ist begeistert, der Gruppe beizutreten. Wir freuen uns darauf, unseren Service nun mit AccorHotels auf globaler Ebene auszubauen.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.