Acht britische Pubs schließen pro Woche

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Britische Branchenverbände schlagen angesichts alarmierender Schließungszahlen Alarm. Laut Daten des Finanzdienstleisters Ryan mussten im ersten Halbjahr 2025 wöchentlich acht Pubs in Großbritannien den Betrieb einstellen. Insgesamt belief sich die Zahl der Schließungen in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 209, seit 2020 wurden 2.283 Pubs geschlossen.

Die Hauptursachen für das Pub-Sterben sind laut Branchenvertretern ein Mix aus wirtschaftlichen Belastungen. Dazu gehören die Kürzung von Gewerbesteuerentlastungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, steigende Lohnkosten sowie Verpackungssteuern. Diese Faktoren treffen auf eine Branche, die bereits unter hohen Energiekosten und starker Inflation leidet.

Vertreter von Organisationen wie dem British Institute of Innkeeping (BII), der Night Time Industries Association (NTIA), UKHospitality und der British Beer & Pub Association (BBPA) äußern ihre Besorgnis. Sie betonen, dass Pubs nicht nur Wirtschaftsunternehmen sind, sondern auch eine wichtige soziale Rolle in ihren Gemeinden spielen. Viele der geschlossenen Pubs werden abgerissen oder umgenutzt, was einen dauerhaften Verlust für die Gemeinschaft bedeutet.

Die Verbände fordern die Regierung dringend auf, im kommenden Budget Maßnahmen zur Unterstützung der Pubs zu ergreifen. Dazu zählen die Senkung der Gewerbesteuern, die Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge und die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um die Pubs vor dem Aussterben zu bewahren.


 

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