Berliner Clubs hoffen auf den März

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Entsprechende Lockerungen vorausgesetzt könnte eine große Zahl der aktuell geschlossenen Clubs der Berliner Nachtszene noch im März wieder öffnen. Bei einer Befragung der Clubcommission gaben die Clubs an, ihren Betrieb innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder aufnehmen zu können.

Rund 80 Prozent der Befragten haben ihren Betrieb aktuell eingestellt. Die verbliebenen Clubs öffnen noch etwa für Kulturveranstaltungen oder Barbetrieb. Tanzen ist nach den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen verboten.

Sorgen macht den Clubs nicht nur eine möglicherweise erneute Schließung, sondern auch Personalmangel oder finanzielle Probleme aufgrund der Beschränkungen. Bei Öffnungen wären die Clubs zu einem großen Teil neben Zutritt nur für Geimpfte und Genesene auch etwa zu verpflichtenden Tests bereit. Eine Öffnung mit Maskenpflicht und Abstandsregeln komme nicht in Frage, hieß es.

«Sollte in den kommenden Wochen die Wiedereröffnung der Clubs beschlossen werden, ist eine Strategie seitens der Politik dringend notwendig, um langfristige Planungssicherheit für den Veranstaltungsbetrieb und die tausenden Beschäftigten zu gewährleisten», sagte Pressesprecher Lutz Leichsenring.

Die Vorsitzende der Clubcommission, Pamela Schobeß, sieht nach fast zwei Jahren Dauerschließung Licht am Ende des Tunnels. «Wenn klar ist, dass die Intensivstationen nicht mehr am Limit sind und auch die Beschäftigten der kritischen Infrastruktur nicht mehr krankheitsbedingt ausfallen, müssen auch wir endlich wieder für unsere Gäste öffnen dürfen.» (dpa)


 

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