Big Mamma-Restaurants: Auf München folgt das Coccodrillo in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Erst vor wenigen Tagen hat die französische Big Mamma mit der  Giorgia Trattoria in München Deutschland-Premiere gefeiert. (Tageskarte berichtete) Jetzt folgt die Ankündigung des zweiten Restaurants. Im Weinbergspark in Berlin Mitte, wo fast zwei Jahrzehnte das Nolas von Stefan Schneck zuhause war, tischt künftig das Restaurant Coccodrillo auf. Das Gebäude wurde 1957 als Cafe Weinberg im Volkspark Ostberlin eröffnet.

Die Die Big Squadra Trattoria Coccodrillo, so der offizielle Name, wird am 15. Juli 2022 dort in der Veteranenstr. 9 aufsperren. Das internationale Gastronomie-Konzept Big Mamma wird nach seiner Anfang Juni in München begonnenen Deutschland-Expansion eine weitere Filiale in Berlin eröffnen. Die Loklität verfügt über eine 300 Quadratmeter großen Gastrauem und eine 500 Quadratmeter große Terrasse. Eigentümer der Immobilie im Weinbergspark ist ein regionaler Investor. 

Coccodrillo präsentiert ein hausgemachtes, saisonales Menü. Auf der Speisekarte steht zum Beispiel eine 250 Gramm große Burrata aus Apulien. Diese wird – wie auch die anderen Produkte –  entweder direkt von 180 kleinen Erzeugern aus Italien oder aus der Region geliefert. „Wir lieben den Parmigiano Reggiano von der Familie Gennari in Parma oder den frischen Mozzarella di Bufala von Salvatore Corso in Neapel. Die Erzeuger sind Teil unseres Teams. Die meisten von ihnen sind vertraute Freunde, die seit der Gründung des ersten „Big Mamma“-Restaurants bei unserem Abenteuer dabei sind“, sagt Adrian Storp, Geschäftsführer von Big Squadra.

Außerdem auf der Speisekarte: Hausgemachte Ravioli ai tre formaggi in einer Butter-Salbei-Sauce, neapolitanische Pizzen mit San Marzano-Tomaten und Stracciatella aus Apulien; aber auch Fisch und Fleisch direkt vom Grill. Was die Getränke angeht, so hat das Barteam eine Cocktailkarte zusammengestellt, die unter anderem einen Berlini Spritz oder den italienischen Klassiker Negroni – hier mit Artischockengeschmack – enthält. Aber es finden sich auch Chianti aus der Toskana sowie ganz besondere Orange- und biodynamische, natürliche Weine auf der Getränkekarte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.