Big Squadra eröffnet Trattoria Edmondo in ehemaliger Bank in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Nach den Debüt-Restaurants in Deutschland, der Giorgia Trattoria in München und dem Coccodrillo in Berlin, wird die französische „Big Mamma“-Gruppe unter dem Konzept „Big Squadra“ die italienische Trattoria Edmondo in Hamburg eröffnen. Das Edmondo zieht in das prestigeträchtige Gebäude “Die Bank”: Mit ihren fünf Meter hohen Decken und über 2400 Spirituosen-Flaschen an den Wänden bietet die Trattoria Platz für 230 Gäste – 50 davon auf der Terrasse.

Studio Kiki, das hauseigene Design-Team, hat ein Ambiente geschaffen, das durch den Modernismus und die Formenlehre der 1930er inspiriert wurde. Die Location, die 1897 noch eine echte Bank war, wurde neu gestaltet – aber ohne den ursprünglichen Charme dieses Ortes zu verlieren. So fungiert der Tresorraum als großer Weinkeller und auch der über 200 Jahre alte Original-Terrazzoboden bleibt. Die Bar bildet mit ihren erleuchteten Marmor-Tresen und dem Krokodil-Teppich das Herzstück des Restaurants. 

Auf die Gäste warten Austern oder neapolitanische Pizza mit saisonalen Highlights wie frischem Trüffel und Kaviar. Aber natürlich gibt es auch die Big-Mamma-Klassiker wie Trüffelpasta, diesmal neu erfunden in einem 4kg schweren Pecorino-Rad mit frischen schwarzen Trüffel und Trüffel Sauce – serviert für zwei. 

Chefkoch Edoardo Bernini hat zudem eine Speisekarte zusammengestellt, die hausgemacht ist. Die Gruppe arbeitet mit über 170 italienischen Produzenten. Los geht es mit Produkte aus Italien wie dem Prosciutto di Parma von Onesto Ghirardi oder der Burrata von Emmanuele Cammarota aus Apulien.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.