Björn Swanson eröffnet Gartenrestaurant "The Benedict" in Trier

| Gastronomie Gastronomie

Björn Swanson zieht es an die Mosel – genauer gesagt nach Trier. Hier eröffnet der Berliner Sternekoch ein Gartenrestaurant mit 126 Sitzplätzen. Im „The Benedict“ kocht er mit seinem Team vorerst in zwei Containern. Ab Herbst will er die Gäste in einem beheizten Zelt bewirten.

Beim Konzept bleibt sich Swanson, der ein Dreivierteljahr bei den US-Marines gedient hat (Tageskarte berichtete), treu. Laut falstaff soll vor allem nachhaltig, regional und saisonal gekocht werden. Dabei tastet sich der Sternekoch langsam an den Geschmack seiner Gäste heran und setzt zunächst auf eine kleine Karte mit vier Vorspeisen, drei Hauptgängen und zwei Desserts.

„Wir sehen dann, wie sich das Konzept etabliert. Alle drei bis vier Wochen wird die komplette Speisekarte wechseln“, sagt Swanson gegenüber falstaff. Beim Wein gibt es stattdessen eine große Auswahl aus bis zu 80 Weinen.

Aktuell befindet sich das "The Benedict" noch in direkter Nachbarschaft zu einer ehemaligen Klosteranlage, die im Besitz der Trierer Unternehmerfamilie Friedrich ist. Ab 2023/24 soll das Restaurant in das bis dahin sanierte denkmalgeschützte Gebäude umziehen.

Das Gartenrestaurant soll übrigens nicht die letzte Neueröffnung in diesem Jahr für Swanson sein. Schon im Herbst will er in Berlin einen Ableger seines Restaurants „Faelt“ eröffnen. Bereits im Februar eröffnete er mit seinem Geschäftspartner Markus Friedrich sein Hotel „Jardi“ auf Mallorca.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.