„Bröselteppich mit Semmelflummi“

| Gastronomie Gastronomie

Das Wiener Restaurant „Gräfin vom Naschmarkt“ hat sich beim Österreichischen Presserat über eine Gastro-Kritik im „Standard“ beschwert. Die Pressewächter hatten an dem Text „Bröselteppich mit Semmelflummi“ allerdings nichts auszusetzen. 

Die Standard hatte die „sensationell schlechten Online-Bewertungen“ der „Gräfin vom Naschmarkt“ zum Anlass genommen einen „professionellen“ Restauranttest durchzuführen.

Dabei kam heraus, dass die Rindsuppe ein fast schon vergessen geglaubtes Exemplar aus reiner gekörnter Brühe sei, ein Geschmack, der nur noch in wenigen Betriebsgaststätten und Kinderheimen in solch konsequenter Reinform gepflegt werde und dass die Lasagne, ein in der Mikrowelle fachgerecht zu Magma verwandelter Ziegel mit großzügiger Garnierung aus Trockenkäse-Sägemehl, zu einer Prüfung für Abenteuerlustige gerate. Vom Teller steige ein Duft auf, den Katzenbesitzer vom Öffnen besonders leckerer Futterdosen kennen würden.

Gegen diese Form der Kritik wollte sich der Restaurantbetreiber nun also beim Presserat beschweren und blitzte ab. In einer Kritik einen schlechten Eindruck zu schildern, verstoße nicht gegen den Ehrenkodex für die Österreichische Presse, heißt es.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.