Compass Group eröffnet neues Gastronomiekonzept im Frankfurter PRISMA

| Gastronomie Gastronomie

Die Compass Group übernimmt die Gastronomie im revitalisierten Bürogebäude PRISMA in Frankfurt am Main. In der Hahnstraße 55 entsteht auf rund 1.345 Quadratmetern ein neues Konzept, das sich nicht nur an die künftigen Mieter, sondern auch an die Anwohner des Lyoner Quartiers richtet.

Das Gebäude, das eine Bruttogrundfläche von rund 50.000 Quadratmetern umfasst, wird voraussichtlich bis Ende 2025 saniert. Eigentümer ist ein Joint Venture eines von Patron Capital Advisers beratenen Fonds und Sonar Real Estate. 

Ein Konzept für Kulinarik und Gemeinschaft

Das neue Konzept der Compass Group firmiert unter den Namen „Mein Quartier – Restaurant“ sowie „Mein Quartier – Coffee, Lounge & Bar“. Es soll eine Kombination aus Kulinarik, Aufenthaltsqualität und Service bieten. Um das Angebot sichtbar zu machen, setzt das Unternehmen auf digitale und klassische Werbekanäle sowie Digital Signage.

Neben dem Restaurantbetrieb sind auch maßgeschneiderte Services wie die Betreuung von Kaffeeküchen, Konferenzservices und Angebote für After-Work-Veranstaltungen geplant. Diese werden im Rahmen der OneCompass-Strategie aus einer Hand bereitgestellt.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Ein zentraler Aspekt des Gastronomiekonzepts ist die Nachhaltigkeit. Dabei werden regionale Lieferanten bevorzugt, die Speisen erhalten eine CO₂-Kennzeichnung (Eaternity) und es kommen digitale Abfallanalysen (Waste Not 2.0) sowie Mehrwegsysteme (Recup/Rebowl) zum Einsatz.

Ziel ist die „360 Grad Für Morgen“-Zertifizierung, die zur angestrebten DGNB Platin- und BREEAM Excellent-Zertifizierung des Gesamtgebäudes beitragen soll.

Die Compass Group Deutschland zählt zu den führenden Anbietern im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie und ist Teil der global agierenden Compass Group PLC. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 13.500 Mitarbeiter. Unter dem Dach der Gruppe operieren verschiedene Marken, darunter EUREST, Food Affairs und Medirest.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.