cuisyn schließt Finanzierungsrunde ab und übernimmt mehrere Gastronomiebetriebe im Rhein-Main-Gebiet

| Gastronomie Gastronomie

Das Frankfurter Gastronomie- und Hospitality-Unternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, beteiligt sich neben der blueworld.group nun auch die Beteiligungsgesellschaft Summiteer an dem Unternehmen.

cuisyn wurde nach eigenen Angaben von der blueworld.group gegründet, hinter der unter anderem der Unternehmer Dr. Rigbert Fischer steht. Das Unternehmen verfolgt laut Mitteilung einen sogenannten Buy-&-Build-Ansatz. Dabei sollen bestehende Gastronomiebetriebe übernommen, integriert und weiterentwickelt werden.

Übernahmen im Rhein-Main-Gebiet angekündigt

Im Zuge der Finanzierung übernimmt cuisyn nach eigenen Angaben sieben weitere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Dazu zählen das IZU Asian Bistro sowie die Betriebe Paulaner am Dom, Oberschweinstiege, Zur Käsmühle, Paulaner und Little Italy im The Squaire sowie das Hotel Paulaner am Dom.

Durch diese Akquisitionen verdreifacht das Unternehmen laut eigenen Angaben seinen Umsatz im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr. Gleichzeitig bündelt cuisyn verschiedene gastronomische Konzepte unter einem gemeinsamen strategischen Dach.

Expansion soll beschleunigt werden

Mit dem frischen Kapital plant das Unternehmen nach eigenen Angaben, seine Expansion zu beschleunigen. Vorgesehen sind unter anderem die Erschließung weiterer Standorte sowie die Weiterentwicklung bestehender Betriebe. Zudem sollen Synergien innerhalb der Gruppe gestärkt werden.

Dominik Bär, Geschäftsführer von Summiteer, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „cuisyn hat eine überzeugende Vision für die Zukunft der Gastronomie und verbindet unternehmerischen Anspruch mit starken operativen Konzepten. Wir glauben fest an das Potenzial, aus dieser Plattform eine führende Gastronomiegruppe zu entwickeln und freuen uns, diesen Wachstumskurs gemeinsam zu verfolgen“.

Auch Dr. Rigbert Fischer, Geschäftsführer der blueworld.group und von cuisyn, äußert sich zur Finanzierung: „Wir freuen uns sehr, mit Summiteer einen Partner gewonnen zu haben, der unsere Vision einer zukunftsfähigen Gastronomiegruppe teilt und gleichzeitig den nächsten Wachstumsschritt zu gehen. Mit dem neuen Kapital und der Integration der Betriebe beschleunigen wir unsere Expansion deutlich, erweitern unser Portfolio strategisch und entwickeln cuisyn konsequent zur führenden Gastronomiegruppe.“

Weitere Expansion in Deutschland geplant

Für die nächste Wachstumsphase ist laut Unternehmensangaben eine Ausweitung auf weitere Städte in Deutschland vorgesehen. Ziel sei es, eine Plattform für Gastronomiebetriebe aufzubauen.

Summiteer wurde laut Mitteilung von dem Unternehmer und früheren Akasol-Vorstandsvorsitzenden Sven Schulz gegründet und investiert in Start-ups und Wachstumsunternehmen. Die blueworld.group versteht sich nach eigenen Angaben als Investor und Partner beim Aufbau von Unternehmensgruppen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.