Das Integrations-Restaurant des Roten Kreuzes erhält 12 GaultMillau Punkte in der Schweiz

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Schützenmatt in Altdorf ist mit 12 Punkten erstmals im GaultMillau Guide Schweiz gelistet. Die Schützenmatt ist somit das erste gastronomische Integrationsprogramm in der Schweiz, das eine GaultMillau-Auszeichnung erreicht hat. Das Restaurant des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) bietet anerkannten und vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen sieben Arbeitsplätze für die berufliche und soziale Integration.

Das Schweizerische Rote Kreuz erfüllt im Kanton Uri den Auftrag, die Integration von anerkannten und vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu fördern. Neben der Pflegehilfe gehört das Gastgewerbe zu den wichtigsten Arbeitsfeldern, in denen es gelingt, Erwachsene niederschwellig erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Der 31-jährige Robel Daniel aus Eritrea ist einer davon: Dank dem Integrationsprogramm des SRK konnte er die Ausbildung zum Restaurationsangestellten im Juli 2018 abschließen. Nun arbeitet er in der Schützenmatt. Zu der Auszeichnung durch GaultMillau sagt er: «Ich bin stolz, dass wir es als Team geschafft haben. Diese Auszeichnung ist für mich eine zusätzliche berufliche Qualifikation.»

Neben der Schützenmatt betreibt das Schweizerische Rote Kreuz auch das Ausbildungsrestaurant Fomaz, ebenfalls in Altdorf. Dort können anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene im Rahmen eines Ausbildungsprogramms erste Erfahrungen in der Gastronomie sammeln. Sie werden von vier Festangestellten in einem speziellen Rahmen und mit viel Betreuung auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Beide Restaurants sind untrennbar miteinander verbunden und werden von Sören Wirth als Betriebsleiter und Küchenchef geführt: «Haben die Programmteilnehmenden erste berufliche Erfahrungen im Fomaz gesammelt, können sie diese in der Schützenmatt mit einer befristeten ordentlichen Anstellung vertiefen.»


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.