Die Berliner Meisterköche 2018 sind nominiert

| Gastronomie Gastronomie

In diesem Jahr wird Berlin Partner zum 22. Mal die Berliner Meisterköche auszeichnen. Jetzt haben die Mitglieder der unabhängigen Berliner Meisterköche-Jury die Nominierten in den Kategorien „Berliner Meisterkoch 2018“, „Aufsteiger des Jahres 2018“, „Berliner Gastgeber 2018“, „Berliner Szenerestaurant 2018“ und – zum ersten Mal – „Berliner Kiezmeister 2018“ bekannt gegeben.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Berlin ist Freiheit, Vielfalt, Kreativität, Internationalität und Experimentierfreude – all das vereint die Stadt zu einem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort. Gleichzeitig verändert sich die Stadt pausenlos. Diesem Wandel tragen wir auch Rechnung, indem wir in diesem Jahr erstmalig den Kiezmeister auszeichnen. In dieser Kategorie wollen wir einen Preisträger ehren, dessen Einzigartigkeit ihn weit über die Kiez-, Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt machen und den Kiez besonders attraktiv und lebenswert machen. Diese dynamische Entwicklung begleitet Berlin Partner bereits seit 1997 mit dem Format der Berliner Meisterköche. Die heutigen Nominierungen zeigen die Qualität und Stärke der Berliner Gastronomie. Ich bin jetzt schon gespannt auf das Finale!“

Der Vorsitzende der Jury, Dr. Stefan Elfenbein, zur Auswahl der Nominierten: „Rentierfleisch am Ku‘damm, erotische Pasta auf der Friedrichstraße, die erste Gourmet-Eckkneipe, No Waste als Leitthema, Ungeheuerliches in Neukölln! Nein, nicht bewahrheitet hat sich die Befürchtung, dass steigende Preise und Struktur-wandel Berlins kulinarisch kreatives Potential beschnitten hätten. Im Gegenteil: Noch besser, bunter, überraschender, ideenreicher ist das, was stadtweit aktuell geschieht. Sage und schreibe rund 100 Köche, Restaurants, Sommeliers und Gastgeber fanden sich dieses Mal auf der Jury-Vorschlagsliste – deutlich mehr denn je: 72 waren es im letzten Jahr, 71 im Jahr davor. Die 20 Besten sind in vier Kategorien nun nominiert. Dagegen ist die Basis unter Druck geraten, Berlins kulinarisches Erbe und Produkte-Pool: die Meister, Metzger, Bäcker, die einzigartigen Orte sowie auch Kneipiers und Thekenfrauen, die für die Stadt und bun-ten Kieze stehen. Deshalb standen in diesem Jahr zusätzlich 38 potentielle „Kiezmeister“ zur Wahl. Mit der neuen und nun fünften Kategorie möchte die Jury von nun an Zeichen setzen. Verzichtet wird auf den „Meis-terkoch der Region“. Schmerzlich vermisst wird unser langjähriges Jurymitglied Jürgen Schiller, der im letzten Jahr verstarb. Neu in der Runde ist Tina Hüttl, die genussvolle Stimme der Berliner Zeitung.“

Das Ergebnis der Wahl der „Berliner Meisterköche 2018“ wird am 30. August bei einer Pressekonferenz in Mampes Neue Heimat bekannt gegeben. Die Ehrung erfolgt am 13. Oktober im Rahmen eines festlichen Gala-Diners im Vollgutlager Berlin.

Die Nominierten dieses Jahres:

Berliner Meisterkoch 2018:

  • Daniel Achilles, „reinstoff“
  • Arne Anker, „Pauly Saal“
  • Alexander Koppe, „SKYKITCHEN“
  • Gal Ben Moshe, „GLASS“ 
  • Micha Schäfer, „Nobelhart & Schmutzig“

Aufsteiger des Jahres 2018:

  • Nicholas Hahn, „Restaurant am Steinplatz“
  • Sauli Kemppainen, „SAVU“
  • Daniel Lengsfeld, „CRACKERS“
  • Andreas Rieger, „einsunternull“
  • Sophia Rudolph, „Panama“

Berliner Gastgeber 2018:

  • Maria Hinrichsen, „Schmidt Z&KO.“ (Gastronomische Leiterin)
  • Bini Lee, „Kochu Karu“ (Gastgeberin)
  • André Macionga, „Restaurant Tim Raue” (Restaurantleiter und Sommelier)
  • Jakob Petritsch, „Restaurant Horváth“ (Gastgeber und Sommelier)
  • Emmanuel Rosier, „Schwein“ (Sommelier)


Berliner Szenerestaurant 2018:

  • CRACKERS
  • Kin Dee
  • MontRaw
  • TISK Speisekneipe
  • Ungeheuer Neukölln 


Berliner Kiezmeister 2018:

  • Barcomi's, Kreuzberg
  • Blomeyer`s Käse, Charlottenburg
  • Blutwurstmanufaktur Benser, Neukölln
  • Kumpel & Keule, Kreuzberg
  • Rogacki, Charlottenburg
     

Die bisherigen Preisträger der „Berliner Meisterköche“ seit Beginn der Ehrung im Jahr 1997 werden in einer Chronik kommuniziert. Bei den Nominierungen liegt der Fokus auf Kandidaten, die noch nicht im Rahmen der „Berliner Meisterköche“ ausgezeichnet wurden. 

Die Berliner Meisterköche
Seit 1997 zeichnet Berlin Partner jährlich die besten Köche der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg aus. Mit der Ehrung der Berliner Meisterköche profiliert Berlin Partner die gehobene Restaurantkultur und die Vielfalt der Gastronomieszene der Hauptstadt als wichtigen Wirtschaftsfaktor und Aushängeschild der Stadt. 123 Köche und Gastronomen wurden bisher in den verschiedenen Kategorien der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Zu den ehemaligen Preisträgern gehören u. a. Kolja Kleeberg, Tim Raue und Markus Semmler.

Die Jury der Berliner Meisterköche
Die unabhängige 13-köpfige Jury – unter dem Vorsitz von Dr. Stefan Elfenbein – aus Berlins führenden Food-Journalisten und -Kennern bewertet neben der Qualität der Kochkunst die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen, den Service und das Ambiente. Mit der Ehrung der Berliner Meisterköche wird die gehobene Restaurantkultur der Hauptstadt als Aushängeschild der Stadt positioniert und die vielfältige Gastronomie in Berlin als wichtiger Wirtschaftsfaktor von Berlin Partner sichtbar gemacht.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.