Die Zerstörung der Gastronomie: Wutvideo eines Wirts wird 20.000 Mal geteilt

| Gastronomie Gastronomie

Der Wirt eines Bistros in Siegsdorf im Landkreis Traunstein macht mit einem fast halbstündigen Video-Monolog seiner Wut über den Teil-Lockdown Luft - und findet im Netz viel Resonanz. Mehr als 20.000 Mal wurde das Video unter dem Titel «Die Zerstörung der Gastronomie!» auf Facebook geteilt, über 1.500 Menschen haben es kommentiert. Mehrere Medien hatten zuerst darüber berichtet.

Müde sieht Robert Krininger vom Café-Bistro «Papillon» aus. «Ich schlaf nicht mehr so gut», sagt er. Er sei für 20 Mitarbeiter verantwortlich - und: «Hinter jedem steht ein Familie.» Er habe sich an alle Auflagen gehalten.

«Wir müssen uns treffen, sonst drehen wir durch!» Die Politik müssen sich um Lösungen kümmern, anstatt Verbote zu verhängen, rief er wütend. Die Gastronomie sei nicht das Problem, sondern: «Die Gastronomie ist eine Lösung!» (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.