Essen, wie von Geisterhand

| Gastronomie Gastronomie

Amazon hat eine neue Technologie patentieren lassen, mit der das Unternehmen in die Glaskugel blicken möchte. Eine Software soll demnach Essen beim Lieferservice bestellen, bevor der Kunde überhaupt gemerkt hat, dass der große Hunger kommt. Wartezeiten beim Lieferdienst sollen damit der Vergangenheit angehören. In den USA hat der Internetkonzern jetzt ein Patent für „voraussagende Restaurantbestellungen“ angemeldet. 

Laut Amazon soll das System wissen, wann ein Nutzer höchstwahrscheinlich hungrig sein wird, bevor der Nutzer es selbst weiß. Wie Gründerszene berichtet wolle Amazon dem Nutzer dann früh genug vorschlagen, welches Gericht er bei welchem Restaurant bestellen könne und wann es geliefert werde. Der Kunde müsse dann nur noch zustimmen und zahlen ¬– und nicht hungrig auf sein Essen warten.

Um die Technik gangbar zu machen will Amazon demnach nicht nur die Lieblingsgerichte des Nutzers erkennen und die Hauptlieferzeiten kennen. Auch sollen Daten von Fitness-Trackern, Handys und Smartwatches einbezogen werden, um einen valide Vorhersage treffen: Wo befindet sich der Nutzer, steht er im Stau, wie ist das aktuelle Wetter, welche Termine stehen im Kalender, geht er zum Sport, wie hoch ist der Kalorienbedarf? 

Ob und wann die tatsächlich kommt ist nicht bekannt. Denn Amazon meldet laufend Patente an, von denen viele nicht den Weg bis zur Produktreife finden.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.

Das Maschseefest 2026 in Hannover startet in diesem Jahr bereits am 22. Juli mit angepassten Öffnungszeiten. Die Veranstalter präsentieren zudem eine neu besetzte Foodmeile mit zusätzlichen kulinarischen Konzepten.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Und wann lohnt ein Besuch?

Die Jugendherberge moun10 in Garmisch-Partenkirchen stellt als erstes Haus des bayerischen Landesverbands ihre Verpflegung komplett auf vegetarische Kost um. Die Umstellung ist Teil einer übergeordneten Strategie des Jugendherbergswerks.

Die Münchner Traditionsgaststätte Preysinggarten in München Haidhausen hat vor wenigen Wochen unter neuer Führung wieder eröffnet. Das Restaurant wird nun vom Gastronomieunternehmen Kull & Weinzierl betrieben. Francisco Corcoba und Julian Plochberger verantworten Konzept und Küche.

Mit der Eröffnung des Terminal 1 Pier  stellt der Flughafen München auch ein neues gastronomisches Angebot vor. Nach Angaben des Unternehmens werden im neuen Flugsteig insgesamt fünf Gastronomiekonzepte umgesetzt, die von der Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH betrieben werden.