Essen, wie von Geisterhand

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Amazon hat eine neue Technologie patentieren lassen, mit der das Unternehmen in die Glaskugel blicken möchte. Eine Software soll demnach Essen beim Lieferservice bestellen, bevor der Kunde überhaupt gemerkt hat, dass der große Hunger kommt. Wartezeiten beim Lieferdienst sollen damit der Vergangenheit angehören. In den USA hat der Internetkonzern jetzt ein Patent für „voraussagende Restaurantbestellungen“ angemeldet. 

Laut Amazon soll das System wissen, wann ein Nutzer höchstwahrscheinlich hungrig sein wird, bevor der Nutzer es selbst weiß. Wie Gründerszene berichtet wolle Amazon dem Nutzer dann früh genug vorschlagen, welches Gericht er bei welchem Restaurant bestellen könne und wann es geliefert werde. Der Kunde müsse dann nur noch zustimmen und zahlen ¬– und nicht hungrig auf sein Essen warten.

Um die Technik gangbar zu machen will Amazon demnach nicht nur die Lieblingsgerichte des Nutzers erkennen und die Hauptlieferzeiten kennen. Auch sollen Daten von Fitness-Trackern, Handys und Smartwatches einbezogen werden, um einen valide Vorhersage treffen: Wo befindet sich der Nutzer, steht er im Stau, wie ist das aktuelle Wetter, welche Termine stehen im Kalender, geht er zum Sport, wie hoch ist der Kalorienbedarf? 

Ob und wann die tatsächlich kommt ist nicht bekannt. Denn Amazon meldet laufend Patente an, von denen viele nicht den Weg bis zur Produktreife finden.
 

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