Fine Food Days Cologne zeichnen Thomas H. Althoff für sein Lebenswerk aus

| Gastronomie Gastronomie

Mit dem ersten Preis für das Lebenswerk zeichnen die Organisatoren der Fine Food Days Cologne eine Führungspersönlichkeit der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche aus. Thomas H. Althoff begann seine berufliche Laufbahn mit Anfang zwanzig als Hotelpächter in Aachen. Gut vier Jahrzehnte später führt er die Althoff Hotels, zu der mittlerweile 18 Häuser mit über 2.000 Zimmern in vier Ländern gehören. Teil der Unternehmensgruppe sind neben der Althoff Collection auch die Ameron Hotels sowie die Marke Urban Loft mit dem ersten Hotel in Köln 2020.

Er entwickelte aus einem ehemaligen Gutshof in Bergisch-Gladbach das Schlosshotel Lerbach und gewann dafür als Küchenchef Dieter Müller, der das Restaurant innerhalb von nur fünf Jahren in die Drei-Sterne-Kategorie führte. Zur Luxusmarke Althoff Collection gehören mittlerweile u.a. Hotels in Rottach-Egern, St. Tropez und London. In Bergisch Gladbach kam 2000 das Grandhotel Schloss Bensberg hinzu. Auch hier ist es Althoff gelungen, ein Drei-Sterne-Restaurant zu etablieren: das „Vendôme“ mit Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler. Mit Christian Jürgens und seinem Drei-Sterne-Restaurant Überfahrt im gleichnamigen Hotel am Tegernsee gehört ein weiterer großer Name der Gourmetküche zur Familie der Althoff Collection.

„Thomas H. Althoff hat durch sein jahrzehntelanges Engagement und sein unternehmerisches Geschick maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Köln und Umgebung zu einem attraktiven Standort für die Spitzengastronomie entwickelt haben“, würdigt Maximilian Lorenz, Vorstand der Fine Food Days Cologne, den Preisträger. „Es ist uns eine Ehre, ihn mit dem ersten Lebenswerk-Preis unseres Festivals auszuzeichnen.“

Die Übergabe des Preises erfolgt am 8. September beim Finale der Fine Food Days Cologne, der „Closing Night“ im „KölnSky“ im Stadtteil Deutz. Sie ist Teil der Fine Food Days Awards, bei denen auch Persönlichkeiten der Gastronomie-Szene in den Kategorien „Koch/Köchin des Jahres“, „Winzer/in/Wein des Jahres“ sowie „Azubi des Jahres“ geehrt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.