Gategroup und Kanne Group gründen „foodgallery“ für neue Gastro-Konzepte

| Gastronomie Gastronomie

Die auf individualisierte Gastronomiekonzepte spezialisierte Kanne Group und die Schweizer Gategroup Holding AG haben zum 21. September unter dem Namen foodgallery ein Joint Venture im Gastronomiebereich geschlossen. Unter dem neuen Namen bündeln beide Akteure fortan ihre Kompetenzen für neue gastronomische Konzepte. Unter der gemeinsamen Führung von Henrik Kanne (Kanne Group) und Carsten Oellerich (Gategroup) steht das Joint Venture im Zeichen neuer Wege und nachhaltigem, profitablen Wachstum. 

Durch die Zusammenarbeit der beiden Akteure will foodgallery eine neue Qualität und Expertise mit individuell zugeschnittener Gastlichkeit und einer von globalen Einblicken geprägten Ausrichtung schaffen. Ziel von foodgallery sind neue Konzepte, welche in der deutschen Gastronomie-Szene frische Impulse und Inspirationen prägen sollen. Entstehen soll eine Qualitätsgastronomie, unabhängig vom Standort und Einsatzzweck – beispielsweise auch in der Systemgastronomie.

Hermann Kanne, CEO und Hauptgesellschafter der Kanne Group: „Wir sind sehr stolz, für unsere innovativen Gastronomie-Konzepte einen starken Partner gefunden zu haben, der mit uns völlig neue Konzepte und nachhaltiges Wachstum generieren will.“ Das erste von foodgallery geführte Konzept empfängt bereits seit April 2022 im Berliner Humboldt Forum seine Gäste: das von der Kanne Group konzipierte Wilhelm Alexander (Tageskarte berichtete).

Als neuer kulinarischer Fixpunkt im Humboldt Forum hat sich das Wilhelm Alexander Konzept mit den beiden Lokalitäten Restaurant Wilhelm und Deli Alexander das Ziel gesetzt, angelehnt an die Vielstimmigkeit im Humboldt Forum auch die entsprechende kulinarische Auswahl zu bieten. Dabei sind beide Lokalitäten auch unmittelbar in das Ausstellungskonzept im Humboldt Forum integriert: drei der insgesamt 35 Spuren, an denen im Humboldt Forum an wichtige Ereignisse und Aspekte aus der Geschichte des Ortes erinnert wird, befinden sich in den Räumlichkeiten des Wilhelm Alexander.

Mit diesem historisch angelehnten Konzept gewann die Kanne Group noch vor der Gründung des Joint Venture eine europaweite Ausschreibung des Humboldt Forums – nun fungiert das Wilhelm Alexander als Startpunkt für eine erfolgreiche Zukunft von foodgallery. Auf Basis der dortigen Erfahrungen werden weitere Konzepte entwickelt, getestet und umgesetzt. Dabei können die individuellen Stärken zwischen einem familiengeführten und einem konzerngeführten Unternehmen genutzt werden.

Alexander Spahn, Gategroup: „Es ist uns innerhalb kürzester Zeit gelungen, die Stärken der beiden Partner zu nutzen, um unsere gemeinsame Kompetenz am Standort Berlin zu präsentieren."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.