Heiner Finkbeiner will Ersatzbetrieb der Schwarzwaldstube im April eröffnen

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem verheerenden Brand im Drei-Sterne-Restaurant «Schwarzwaldstube», soll der Ersatzbetrieb nach Ostern anlaufen. «Wir haben das in zweieinhalb Monaten vor», sagte der Chef des Hotels «Traube Tonbach», Heiner Finkbeiner, der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit die Blick auf die geplante Zwischenlösung. «Das ist unsere Zielsetzung, und wir schaffen das auch.» Der Ostersonntag fällt auf den 12. April.

Die «Schwarzwaldstube» im baden-württembergischen Baiersbronn unter Küchenchef Torsten Michel gehörte zu den bekanntesten und renommiertesten Restaurants in Deutschland. Der Brand war in der Nacht zum 5. Januar ausgebrochen, hatte das Gebäude mit drei Restaurants und Büros vollständig zerstört und einen Millionenschaden angerichtet. Der Hotelbetrieb ist von dem Brand nicht betroffen.

Auf einem Parkhaus der Anlage sollen drei große Container aufgestellt werden, sagte Finkbeiner. «Wir werden zwei Restaurants haben, eins mit 50 Sitzplätzen, eins mit 30, und die auch exklusiv einrichten.» Er fügte mit Blick auf die Küchenmannschaft hinzu: «Die ganze Brigade bleibt im Hause.» Die Zwischenlösung müsse «so gut sein», dass man an ihr gemessen werden könne. Finkbeiner äußerte sich in der französischen Hauptstadt am Rande einer Veranstaltung der «Grandes tables du monde», dies ist eine Vereinigung internationaler Spitzenrestaurants. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet mit dem digitalen Unterweisungsplaner ein kostenfreies Hilfsmittel an, um Mitarbeiterunterweisungen rechtssicher zu planen und zu dokumentieren. Das Werkzeug soll Betriebe dabei unterstützen, Ausfallzeiten zu minimieren und organisatorische Abläufe in der Arbeitssicherheit zu vereinfachen.

Das weltberühmte Kopenhagener Restaurant Noma gastiert für 16 Wochen in Los Angeles. Für 1.500 US-Dollar bietet das Team um René Redzepi ein exklusives Menü mit regionalen Zutaten an, während die Einnahmen teilweise in soziale Projekte fließen.

Weißwurst im Krapfenmantel? Münchner Wirte wagen das Faschings-Experiment. Was drinsteckt, wie die Erfinder die erste Verkostung erlebten - und welche närrischen Kreationen es noch gab.

Das Amtsgericht Regensburg hat gegen den Gastronomen und Koch der Fußball-Nationalmannschaft, Anton Schmaus, eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verhängt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Betreiber mehrerer Regensburger Lokale Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut hat.