Hubert Wallner eröffnet neues Restaurant am Wörthersee

| Gastronomie Gastronomie

Österreichs „Gault Millau-Koch des Jahres 2020“ wechselt ans Südufer des Wörthersees und verbindet seine Alpe-Adria-Küche mit Design und Blick über den See. Das „Gourmet Restaurant Hubert Wallner“ ist außer Februar ganzjährig geöffnet und bietet unter anderem einen "Chef’s Table". 

Kreiert wurde dieser von der Wiener Künstlerin Theres Cassini, die Licht einsetzt, um sowohl den Designtisch als auch die gläserne Geschirrserie zu hinterleuchten und den kulinarischen Kreationen eine neue Präsentationsbühne zu geben. Mit seiner gläsernen Decke wird der Hubert Wallners Chef’s Table zum Spiegelkabinett für 7-gängige Degustationsmenüs.

Im Restaurant, das sich zum See hin zu einer Terrasse öffnet, bestimmen Blau- und Beigetöne das offene Ambiente mit  Freiraum zwischen den Tischen. Für farbliche Akzente sorgen wechselnde Gemäldepräsentationen wie etwa zum Auftakt von Manfred Bockelmann und der etwas schräge „Gourmet-Stammtisch“ mit seinen kunterbunten Accessoires.

Im eigentlichen Mittelpunkt des neuen Gourmet Restaurant Hubert Wallner steht aber natürlich die Küche. Die Bandbreite der Kreationen widerspiegeln ein 5- und ein 7-Gang-Menü, möglich sind aber auch à la Carte Bestellungen. Ein Highlight ist der direkt vor dem Restaurant wild gefangene Wörthersee-Fisch als eigenes „Signature-Gericht“. Eine Klasse für sich ist zudem der jeweils mit sehr persönlicher Handschrift bestückte „Wagenpark“ mit Aperitif-Wagen, Käsewagen (20-30 Sorten), Petit Four-Wagen und Digestif-Wagen.

Die Kochkurse wird es auch im neuen Restaurant geben, ebenso die Gastauftritte anderer Starköche und kulinarische Themenabende.

Kontinuität garantiert das Team des früheren Restaurants Saag, das mit ans Südufer übergesiedelt ist. Etwa Sommelier Andreas Katona, der den begehbaren, klimatisierten Weiß- und Rotwein- bzw. Champagnerkeller mit seinen rund 5.000 Positionen betreut, zu denen sich demnächst ein Schaumwein des Winzers Fritz Wieninger als limitierte Wallner-Edition gesellt.

Als neuer 2. Küchenchef ist nun Oliver Drug an Bord, der zuvor im Restaurant Amador gekocht hat. Als Shooting-Star der Patisserie gilt Markus Walder, der während der Bauphase des neuen Restaurants noch beim deutschen Patissier Tim Tegtmeier für Süßes gesorgt hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.