In britischen Kneipen wird das Bier knapp

| Gastronomie Gastronomie

Auch wegen des Brexits fehlen in Großbritannien etliche Lastwagenfahrer - das hat nun auch Folgen für Pubs: In einigen Kneipen wird das Bier knapp. Es gebe in manchen Filialen Lieferprobleme bei den bestimmten Marken, teilte die Pub-Kette JD Wetherspoon am Mittwoch mit.

Das Unternehmen entschuldigte sich bei seinen Kunden und versicherte, dass gemeinsam mit den Brauereien alles unternommen werde, um das Problem zu lösen. Nach Angaben des Logistikverbands Road Haulage Association fehlen etwa 100.000 Fahrer.

Ein wichtiger Grund dafür ist der Brexit: Viele Fahrer aus Europa haben das Land verlassen, und neue kommen kaum hinzu, weil nun komplizierte und teure Visa-Verfahren notwendig sind. Wetherspoon-Chef Tim Martin war ein lautstarker Brexit-Befürworter. Zuletzt hatte er aber ein liberaleres Einwanderungssystem angemahnt.

Wegen des Fahrermangels gab es zuletzt auch Nachschubprobleme bei McDonald's, Nando's und KFC. In Supermärkten gibt es immer wieder leere Regale. Die Logistikbranche fordert unbürokratische Visa für europäische Fahrer sowie eine bessere Subventionierung von Fahrprüfungen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.