Israelisches Restaurant „Bleibergs“ in Berlin schließt wegen Nahostkonflikt

| Gastronomie Gastronomie

Das israelische Restaurant „Bleibergs“ in Berlin-Wilmersdorf bleibt dauerhaft geschlossen. Dies teilte das Restaurant auf seiner Webseite mit. Grund sei der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.

Das „Bleibergs“-Team dankte seinen Gästen für ihre über 20-jährige Treue und wünschte ihnen Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft. Die „Bild“ berichtete zuerst über die Schließung des ersten koscheren Restaurants in Berlin.

Chaimi Fröhlich, der Betreiber des Restaurants, erklärte gegenüber der „Bild“, dass seit dem Angriff der Hamas die Gäste ausblieben. Deutschland sei kein sicherer Ort mehr für jüdische Menschen. Nicht nur aus Israel, sondern auch aus anderen Ländern kämen inzwischen weniger orthodoxe Juden nach Berlin. Zudem hätten auch Berliner teilweise Angst, israelische Lokale zu besuchen. Darüber hinaus habe man antisemitische Nachrichten über soziale Medien erhalten.

Bereits seit Dezember war das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, der Cateringdienst lief jedoch weiter. Nun musste Fröhlich seine sechs Mitarbeitenden endgültig entlassen und sprach von Verlusten von bis zu 80.000 Euro.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.

Die Pub-Kultur ist den Briten heilig. Nun wagt sich sogar eine deutsche Supermarktkette in das Geschäft - hinter der Idee eines Lidl-Pubs stecken allerdings ungewöhnliche Umstände.

Das Stuttgarter Frühlingsfest naht – und wer aufs Geld achten muss, kann zumindest beim Bierpreis etwas durchatmen. Es soll keine Überraschungen geben, sagen die Wirte.

Am Flughafen Stuttgart ist ein weiteres gastronomisches Angebot gestartet: Casualfood hat im Gatebereich das Konzept Beans & Barley eröffnet. Das teilt der Flughafen in einer Mitteilung mit. Das Selbstbedienungsrestaurant richtet sich nach Angaben des Betreibers an Fluggäste vor dem Abflug und befindet sich im Wartebereich der Gates.

Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.